Das Ergebnis des Bürgerentscheids ist eindeutig: Die Simmozheimer haben sich am Sonntagabend für Windenergieanlagen auf Gemeindegebiet ausgesprochen.
Die Entscheidung ist gefallen: Die Gemeinde Simmozheim darf „in ihrem Eigentum befindliche Flächen im Windvorranggebiet WC4 für die Entwicklung von Windenergieanlagen zur Verfügung“ stellen.
Das ist das Resultat des Bürgerentscheids, bei dem die Simmozheimer am Sonntag ihre Stimmen für oder gegen dieses Vorhaben abgeben durften.
Für Windräder votierten 51,4 Prozent, dagegen sprachen sich 48,6 Prozent aus
Das Ergebnis fiel folgendermaßen aus: Für Windräder auf Simmozheimer Flächen votierten 51,4 Prozent, dagegen sprachen sich 48,6 Prozent aus. Insgesamt wurden 1626 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,8 Prozent.
Damit wurde auch das nötige Quorum erreicht. Demnach muss die Mehrheit einer Entscheidung von mindestens 20 Prozent aller Stimmberechtigten getragen sein. Wäre das nicht erreicht worden, hätte der Gemeinderat wieder entschieden.
Das Thema Windkraft hatte die Gemeinde im Vorfeld monatelang bewegt. Im vergangenen Sommer gründete sich etwa der Verein WaldErhalt, der für ein Nein warb; zudem entstand die Initiative „Pro Windkraft Simmozheim“.
Der Vorschlag zu einem Bürgerentscheid war im Frühjahr 2025 von Simmozheims Bürgermeister Stefan Feigl eingebracht worden. Er wolle an der „Spitze der Bewegung sein“ und sich nicht von Gegnern oder Befürwortern „treiben lassen“, hatte er damals gesagt.