Seine Jahreshauptversammlung mit Wahlen und Ehrungen hielt der DRK-Ortsverein Ergenzingen im DRK-Heim ab.
Vorsitzender Ralf Knausenberger hieß neben rund 50 Mitgliedern auch Kreisgeschäftsführer Martin Gneiding und den stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Jens Ochsenreihter willkommen.
Auf der Tagesordnung standen die Bilanzen der Geschäftsjahre 2024/25. Da die Ergenzinger Rotkreuzler auch für die Betreuung der Rottenburger Stadtteile Baisingen, Eckenweiler, Hailfingen und Seebronn zuständig sind, kam da schon Einiges an absolvierten Terminen und Zahlen zusammen. Knausenberger ließ die beiden Jahre kurz Revue passieren und hob neben der DRK-Kreisversammlung 2024 das 70-jährige Vereinsbestehen 2025 heraus, das mit einem zünftigen „Hock“ und einer Schauübung zusammen mit der örtlichen Feuerwehr zu Buche schlug.
Vier Blutspendetermine mit insgesamt 1335 Aderlassen
Außerdem habe es in diesem Zeitraum vier Blutspendetermine mit insgesamt 1335 Aderlassen gegeben. Finanziell hätten vor allem Renovierungsmaßnahmen am DRK – Heim zu Buche geschlagen. So mussten neue Hallentore eingebaut werden, damit auch die neuen Fahrzeuge, die ein größeres Volumen hätten, Platz fanden.
Derzeit bestehe die Bereitschaft aus 32 aktiven Helfern, so Bereitschaftsleiter Tobias Huber. Zwei seien zum Sanitätshelfer ausgebildet worden, vier hätten die Helfergrundausbildung absolviert.
Die Ausbildungsstunden bezifferte er 2024 mit 813, 2025 mit 895. An Dienststunden kamen im Jahr 2024 6675 und 2025 4450 zusammen. Dazu gesellten sich 2024 24 Dienstabende und 2025 waren es 28. Insgesamt habe man zehn Übungen, darunter eine Großübung in Rottenburg abgehalten. Die Bereitschaft sei 28-mal alarmiert worden, die „Helfer vor Ort – Gruppe“ allein in Ergenzingen 115 und in Seebronn 59 mal.
Sozialleiterin Ursula Huber verwies auf viele Veranstaltungen, vor allem für die älteren Mitbürger, an die Seniorengymnastik und die Adventsfeiern, an denen bis zu 190 Gäste bewirtet wurden. Sie stellte nach 52 Jahren Dienst am nächsten, ihr Amt an diesem Abend zur Verfügung. Ebenfalls Monika Renz, die Huber in den vergangenen Jahren unterstützte.
Schatzmeister Jürgen Wagner, schon seit Jahrzehnten im Amt, verwies trotz mannigfacher Investitionen auf ein gutes Finanzpolster. Lobend erwähnte er, dass die fünf Gäugemeinden, die das örtliche DRK betreut, die Renovierungsmaßnahmen an den Garagen mit 10.000 Euro Bürgergeld aus ihrem Topf unterstützten. Weitere Investitionen stünden allerdings noch an, so der Schatzmeister. Eine neue Küche werde mit 30.000 Euro zu Buche schlagen.
Immer sehr schnell und unkonventionell
Lobende Worte für die Ergenzinger fand Kreisgeschäftsführer Martin Gneiding. Die Zusammenarbeit mit dem DRK – Kreisverband funktioniere tadellos. Die Ergenzinger handelten immer sehr schnell und unkonventionell, das honoriere man und sei auch dankbar dafür, sagte er, bevor der Seebronner Ortsvorsteher Gert Kronenthaler dem Präsidium des DRK - Ortsvereins einstimmige Entlastung erteilen konnte.
Wahlen, Termine und Ehrungen
Die geheimen Wahlen
brachten folgendes Ergebnis: In ihren Ämtern wurden für vier Jahre bestätigt: Daniel Huber (2. Vorsitzender), Matthias Hartmann (Bereitschaftsarzt), Jürgen Wagner (Schatzmeister), Kassandra Katz (Schriftführerin), Frank Schäfer (stellvertretender Bereitschaftsleiter), Gisela Ruoff und Gerhard Helmling (Kassenprüfer), Guido Manz (Sozialleiter), Günter Strausberger (stellvertretender Sozialleiter). Philip Gärtner und Sebastian Kanitz (Beisitzer). Da die seitherige Jugendleiterin Ronja Wolf verabschiedet wurde, blieb zumindest an diesem Abend das Amt der Jugendleitung vakant.
Folgende Termine
gab der Vorsitzende zum Schluss der Versammlung bekannt: Am 1. Mai, ist eine Hockete am Grillplatz. Am 3. Juni, am 23. September und am 2. Dezember sind weitere Blutspendetermine und am 28./29. November schlägt der Weihnachtsmarkt zu Buche.
Ehrerbietung und ein Präsent
für langjährige Mitgliedschaft und Unterstützung erhielten an diesem Abend für 55 Jahre: Herbert Mollitor. Für 50 Jahre, Guido Manz. Für 45 Jahre: Bernd Maas und Gunther Schäfer. Für 30 Jahre, Horst Staud. Für 25 Jahre: Helga Maas und Sebastian Staud. Für 15 Jahre Michael Molitor und Günter Strausberger.
Zu Ehrenmitgliedern
wurden Gunther Schäfer, Horst Staud und Frank Schäfer ernannt.