Früher selbst aktiver Heber beim SV Flözlingen agiert Reiner Müller seit vielen Jahren überaus erfolgreich als Trainer der Jugend und der aktiven Mannschaft, die aktuell in der Gewichtheber-Oberliga Tabellenführer ist. Foto: Albert Bantle

Hinter den Gewichthebern des SV Flözlingen (SVF) liegt ein erfolgreiches Jahr 2025. Hinter diesen Erfolgen steht als Trainer der Fischbacher Reiner Müller.

Höhepunkt war die zurückliegende überaus erfolgreiche Deutsche Meisterschaft, kurz vor Weihnachten, die für die Mannschaft insgesamt drei Medaillen und weitere gute Platzierungen und damit einen der größten Erfolge der vergangenen 40 Jahre erbrachten.

 

Dass die so erfolgreichen Gewichtheber ihre Karrieren einst durchweg bei ihm gestartet haben, erfüllt den stets zurückhaltend und bescheiden auftretenden Trainer mit Stolz.

Der Bundespräsident hat seiner Weihnachtsansprache darauf hingewiesen, wie wichtig das Ehrenamt in vielen Bereichen und gerade auch bei den Vereinen für die ganze Gesellschaft ist. Ein Beispiel hierfür ist mit Sicherheit Reiner Müller aus Fischbach, der seit Jahrzehnten erfolgreich als Trainer und Gewichtheber beim SV Flözlingen positive Akzente setzt. Was Müller ehrenamtlich dort seit vielen Jahren leistet, ist enorm und sehr erfolgreich. Bis zu fünf Mal pro Woche ist er dabei im Einsatz.

Deutsche Meisterschaften

Dies zeigte sich einmal mehr bei den Deutschen Meisterschaften in Böbingen/Rems. Gleich fünf Starter aus Flözlingen waren in dem großen Teilnehmerfeld mit am Start.

In der Juniorenaltersklasse bis 65 Kilo wuchs dabei Jan Beha über sich hinaus und stellte mit 93 Kilo im Reißen und 110 Kilo im Stoßen (Zweikampf 203 kg) eine neue persönliche Bestleistung auf.

Er trug ebenso seinen Part zur Junioren-Mannschaftswertung von 412,2 Relativpunkten (RP) bei. Reiner Müller hat mit seinen Schützlingen in dieser wichtigen Wertung den dritten Platz erreicht.

Gegen amtierenden Europameister

Sehr erfolgreich war auch Marius Kramer in der Klasse bis 94 Kilo. Er durfte gegen den amtierenden Europameister der Aktiven und Olympiakandidaten, Raphael Friedrich, antreten. In der Juniorenwertung wurde er doch etwas überraschend Deutscher Vizemeister mit 115 Kilo im Reißen und 138 Kilo im Stoßen. Im Stoßen scheiterte er denkbar knapp an einer neuen Bestleistung von 145 Kilo. Sehr früh musste Ariane Kramer an die Hantel. Ihr Wettkampf in der Klasse bis 58 Kilo begann am frühen Morgen. 17 Athletinnen kämpften in dieser Klasse um Platzierungen. Nach sehr starkem Reißen mit neuer Bestleistung von 67Kilo war ihr das Glück im Stoßen nicht so hold. Sie kam über 76 Kilo nicht hinaus und wurde Vierte.

In der stärksten Klasse überhaupt trat Jana Ohnmacht an. Bis 63 Kilo traf sie auf insgesamt 24 Gegnerinnen. Mit 60 Kilo im Reißen und 75 kg im Stoßen hat sie die Erwartungen erfüllt und belegte den fünften Platz.

Malena Kramer wurde in der Klasse bis 69 Kilo vierte bei den Juniorinnen mit 62 Kilo im Reißen und einer neuen persönlichen Bestleistung von 80 Kilo im Stoßen.