Sie freuen sich mit dem Triberger Ausnahmetalent Ayla Sahin (Dritte von rechts): Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold (von links), SV-Vorsitzender Murat Sen, Olympiasiegerin Aline Rotter-Focken, Bürgermeisterstellvertreter Klaus Nagel und stellvertretende SV-Vorsitzende Mike Pfaff. Foto: Hans-Jürgen Kommert

Erst im April wurde das Ausnahmetalent Deutsche Jugendmeisterin U 17. Jetzt kehrte die erst 15-Jährige mit einer Bronzemedaille von der Kadetten-Europameisterschaft in Serbien zurück. Nun blickt die Ringerin Richtung WM – und auf ihr großes Vorbild.

Viele Jahre lang waren junge Ringerinnen und Ringer für die Wasserfallstadt national wie international ein Aushängeschild. Besonders in der Zeit, da der Sportverein Triberg hochklassig bis hin zur Bundesliga rang, war der Sport für junge Menschen höchst interessant.

 

Nun zeigt sich wieder ein solches Ausnahmetalent – und in diesem Jahr startete sie richtig durch: Im April wurde Ayla Sahin Deutsche Jugendmeisterin U17, damit war sie qualifiziert für die Kadetten-Europameisterschaften, die vor einigen Tagen in Novi Sad in Serbien zu Ende gingen.

Die erst 15-jährige Ayla kam nun mit einer Bronzemedaille U17 in der Gewichtsklasse 65 Kilogramm nach Hause, wo man ihr einen triumphalen Empfang im Daheim bereitete. Und mit diesem eindrucksvollen Erfolg in der Tasche hat sie sich sogar für die Kadetten-Weltmeisterschaft qualifiziert, die in Jordanien stattfindet.

Grenzenloser Jubel

Der Rummel um ihre Person ist der jungen Frau fast zu viel. Sie sei eher zurückhaltend, dafür aber umso ehrgeiziger, erzählt SV-Vorsitzender Murat Sen: „Man muss sie manchmal sogar eher bremsen, weil sie sonst zu viel macht“, sagt er und schmunzelt im Gespräch mit unserer Redaktion. Alle hätten sie vor dem Fernseher mitgefiebert und der Jubel nach dem Gewinn der Bronzemedaille für die junge Ringerin habe keine Grenzen gekannt.

Glückwünsche der Stadt Triberg überbrachte Bürgermeisterstellvertreter Klaus Nagel gemeinsam mit Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold. Die ganz Stadt sei sehr stolz auf die junge Kämpferin, die, wie er erfuhr, in die Fußstapfen ihres Vorbildes Aline Rotter-Focken treten wolle. Sie träume ja davon, ebenfalls Olympiasiegerin zu werden.

Dritter Platz für Jungringer

Aline Rotter-Focken gab beim Empfang ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Weg der jungen Ringerin eine erfolgreiche Reise bleiben werde. Die junge Sportlerin wurde überhäuft mit Blumen und Geschenken – dabei fiel der dritte Platz der Jungringer bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften fast schon unter den Tisch.