Eine Silbermedaille heimste ein Glasierautomat für Gebäck, eine Erfindung dreier Schülerinnen aus St. Georgen, auf einer internationalen Erfindermesse ein.
Auf der internationalen Fachmesse für Ideen, Erfindungen und Neuheiten (IENA) in Nürnberg präsentierte sich der Stand des Artur-Fischer-Erfinderpreises Baden-Württemberg mit 14 herausragenden Projekten.
Große Aufmerksamkeit erhielt der Glasierautomat für Gebäck der Schülerinnen Laura Santalucia, Nele Rapp und Sophie Anzer des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums (TSG) St. Georgen. Nach der Bewertung durch eine internationale Jury wurde das Projekt im Rahmen der feierlichen Preisverleihung mit der Silbermedaille ausgezeichnet.
Sauberes Glasieren
Beim Glasieren von Gebäck wird es schnell unordentlich – Schokolade, Glasur und Streusel landen überall. Industrielle Anlagen sind groß und teuer. Die drei Schülerinnen entwickelten deshalb einen kompakten Automaten, der das Glasieren auch zu Hause sauber und einfach macht.
Ein programmierbarer Greifarm führt die Gebäckstücke automatisch in flüssige Schokolade und Streusel und legt sie danach zum Abkühlen ab. Eine integrierte Chocolatière schmilzt die Schokolade und hält sie warm.
Das Gehäuse aus Holz und Plexiglas schützt die Umgebung vor Spritzern, und alle Teile lassen sich leicht reinigen. Der Automat wurde bereits mehrfach erfolgreich getestet und liefert perfekt glasierte Cakepops – sauber, bequem und lecker.
Freude über den Erfolg
„Am meisten Spaß hat uns gemacht zu sehen, dass unsere Idee wirklich funktioniert – und dass Technik auch lecker sein kann! Die Messe war eine tolle Gelegenheit, andere Erfinderinnen und Erfinder kennenzulernen und Neues zu lernen“, sagen Laura Santalucia, Nele Rapp und Lasse Rapp, der seit dem Wegzug von Sophie im Erfinderteam dabei ist.
Die Teilnahme an der IENA war für die Schüler eine wertvolle Erfahrung. Sie konnten ihr Projekt einem internationalen Publikum vorstellen und erleben, wie ihre Idee auf großes Interesse stieß. Nach vielen Präsentationen war die Freude groß – über den Erfolg, die Begegnungen und die Anerkennung ihrer Arbeit.