Der Chor„No Limits“ aus Rheinfelden-Herten sang zur Saisoneröffnung in der Erdmannshöhle in Hasel.
Bürgermeister-Stellvertreter Matthias Feucht begrüßte die Gäste zur Saisoneröffnung in der Erdmannshöhle – Bürgermeister Frank-Michael Littwin weilte zur Kur. Die musikalische Umrahmung wurde dieses Mal vom Vokalensemble „No Limits“ aus Rheinfelden-Herten durchgeführt. Die zehn Sängerinnen und sechs Sänger hatten sich in einer neuen Formation gefunden und haben ihren Ursprung im Männerchor „Eintracht“ aus Rheinfelden-Herten. Eine Kostprobe ihres Könnens präsentierten sie im „Rittersaal“ der Hasler Tropfsteinhöhle – schlussendlich war es in der Höhle zum Zeitpunkt des Auftritts wärmer als draußen. Immerhin waren die langen Regenfälle der vergangenen Tage vorüber, so dass es kaum von der Decke tropfte.
Der Chor unter Leitung von Elaine Leypoldt hatte sich ein umfangreiches Repertoire erarbeitet und präsentierte eine Kostprobe seines Könnens vor rund 80 Gästen, für welche die Sitzplätze in der Höhle kaum ausreichten. Einzelne Teilnehmerinnen und ein Sänger moderierten die vorgetragenen Stücke. Die Aktiven bewiesen, dass sie sich in vielen Stilrichtungen, wie Pop- oder Folksongs, Oldies und Evergreens zuhause fühlen. Auch Gospels befanden sich im Vortrag. Ein Sänger machte die Ansage: „Wir möchten mit unserem Vortrag Glitzer und Wärme in die Höhle bringen“.
Im Vortrag befanden sich Popsongs wie „Viva la Vida“ von Coldplay, „Adiemus“ von Karl Jenkins oder „Halleluja“ von Leonard Cohen. Auch der Song von Abba „Danke für die Lieder“ mit deutschem Text begeisterte das Publikum, das mitklatschte und mit den Fingern mitschnippte. Das breit gefächerte Repertoire umfasste auch „Scarborough Fair“ als englisches Volkslied oder „Take Me Home, Country Road“ von John Denver Ein weiteres englisches Volkslied und einen Gospelsong präsentierten nur die weiblichen Aktiven. Das Lied der Comedian Harmonists „Mein kleiner grüner Kaktus“ wurde kreativ und mit einem erfrischenden Arrangement vom Gesamtchor präsentiert. Mit „The Rose“ von Bette Midler endete das rund einstündige Programm, das begeisterte Publikum erklatschte sich natürlich noch eine Zugabe. Zur Abrundung der Veranstaltung und zum gegenseitigen Austausch wurden im Grillschopf neben dem Höhleneingang traditionell noch kleine Happen und Getränke gereicht .