Die Kreise Zollernalb, Ortenau und Biberach simulierten ein Erdbebenszenario.
Nach der Übungsalarmierung durch die Integrierte Leitstelle Zollernalb erfolgte im Feuerwehrhaus Hechingen die Einspielung der Szenarien, die den Teilnehmenden realistische Belastungen abverlangte.
Vor Ort präsent waren ebenso die Stabsmitglieder aus den weiteren Landkreisen, darunter Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller (Biberach) und die Amtsleiterin für Brand- und Katastrophenschutz Stefanie Dörfler aus dem Ortenaukreis.
Aus dem Zollernalbkreis waren Katja Miller, Dezernentin Gesundheit und Lebensraum sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister Marc Mayer als Einsatzleiter dabei.
Über 50 Teilnehmer
Die Auftaktveranstaltung in großer Runde mit über 50 Teilnehmenden diente dem intensiven Austausch und der Abstimmung zwischen den Führungsstäben. Im Fokus standen Koordination, Entscheidungsprozesse sowie die effektive Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg. „In Schadenslagen wie beispielsweise einem Erdbeben ist davon auszugehen, dass unser Führungsstab über einen langen Zeitraum einsatzfähig bleiben muss, gleichzeitig jedoch durch eigene Betroffenheit personell eingeschränkt sein kann.
Unterstützung aus weiteren Landkreisen
Um die notwendige Durchhaltefähigkeit sicherzustellen, greifen wir daher auf die Unterstützung aus weiteren Landkreisen zurück“, so Dezernentin Katja Miller. „Diese verfügen über vergleichbare Arbeitsprozesse und sind möglicherweise selbst nicht betroffen.“
Übung war ein Erfolg
Die Übung verlief erfolgreich und äußerst aufschlussreich. Die Beteiligten zeigten sich zufrieden und betonten die Bedeutung der beginnenden Kooperation.
Die nächsten Schritte sehen eine Fortsetzung der gemeinsamen Stabsarbeit in kommendem Jahr vor, um die Erkenntnisse zu vertiefen und gemeinsam neue Herausforderungen anzugehen.