Ein Seismograph verzeichnet Ausschläge: Bei Hechingen hat die Erde gleich mehrfach leicht gebebt. (Symbolfoto) Foto: Oliver Berg/dpa

Spürbare Erdbeben hat es im Zollernalbkreis zuletzt selten gegeben. Am Montag und Dienstag aber hat der Landeserdbebendienst zumindest einige Rumpler bei Hechingen vermeldet.

Der Zollernalbkreis ist Erdbeben-Gebiet. Mal rumpelt es deutlich spürbar, mal über lange Strecken gar nicht. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden gleich sechs kleinere Erdbeben gemessen.

 

Verortet wurden sie laut Landeserdbebendienst (LED) in Freiburg zirka elf Kilometer unter der Erdoberfläche zwischen Bisingen-Wessingen und Hechingen. Kategorisiert werden sie als sehr schwache Erdbeben.

Gebebt hat es demnach am Montag, 10. November, um 22:49 Uhr mit einer Stärke von 1,2, um 23:07 mit 1,0, um 23:10 Uhr mit 0,7, um 23:28 Uhr mit 0,6 sowie am Dienstag, 11. November, um 0:45 Uhr mit 0,9 und um 2:02 Uhr mit einer Stärke von 0,8.

Spürbare Erdbeben zuletzt bei Jungingen

Wahrgenommen wurden die Erdbeben laut LED nicht, zumindest gingen demnach keine Meldungen ein.

Zuletzt spürbar waren Beben im Zollernalbkreis am 7. Oktober mit einer Stärke von 1,5 und am 24. April mit 2,2 jeweils in Jungingen.