Der Villinger kam mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik – dort starb er mehrere Tage nach dem Sturz. (Symbolbild) Foto: Jürgen Masching/NEWS5/dpa

Dramatisches Ende eines Ski-Ausflugs in Tirol: Ein Villinger Arzt stirbt an den Folgen eines Sturzes. Nach dem Unfall war der Mann zunächst noch weitergefahren.

Es sollte ein fröhlicher Ausflug einer Gruppe von Freunden eines Villinger Fasnetsvereins werden – doch die Ski-Tour in den Tiroler Alpen endete in einer Tragödie.

 

Die Gruppe war am vergangenen Wochenende im Skigebiet Kühtai unterwegs. Am Samstag, 14. März, so erklärt die Tiroler Polizei in einer Pressemitteilung, kam es gegen 11 Uhr zu einem folgenreichen Unfall. Ein 64-Jähriger aus Villingen stürzte auf der roten Piste – und zwar, wie die Polizei betont, „ohne Fremdverschulden“. Möglicherweise prallte der Mann dabei mit dem Kopf auf die Piste.

Der 64-Jährige konnte zwar zunächst weiterfahren, habe laut Polizeibericht dann jedoch Schmerzen verspürt. Die Gruppe entschied sich deshalb, an einer Skihütte Rast zu machen. Dann soll es zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen sein: Der Villinger sei, so heißt es, dort zusammengebrochen.

Wie die Polizei berichtet, kam der Mann in der Folge mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck. Dort starb er am Mittwoch an den Folgen des Sturzes. Welche Verletzungen er davontrug, blieb jedoch offen. Auch mehrere überregionale Medien berichten über den tragischen Fall

Lange Jahre in Villingen praktiziert

Informationen unserer Redaktion zufolge handelt es sich bei dem 64-Jährigen um einen langjährigen Villinger Arzt, der seinen Lebensmittelpunkt vor einigen Jahren an den Bodensee verlegt hatte. Bis Ende des Jahres 2024 führte er eine Praxis in der Schweiz, die er Medienberichten zufolge aus gesundheitlichen Gründen aufgab.

Erst vor einem Monat starb ein 61-Jähriger aus Trossingen bei einem Skiunfall in Österreich. Der 16-jährige Sohn hatte seinen Vater zunächst stundenlang gesucht, die Rettungskräfte fanden den Mann schließlich, konnten ihn aber nicht mehr retten.