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Epfendorf Strahlende Kinderaugen sind für Anne Pischel-Ziegler das Größte

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Anne Pischel-Ziegler (vorne, Mitte) wird von der Seelsorgeeinheit, der Gemeinde und dem Elternbeirat verabschiedet. Foto: Botzenhart Foto: Schwarzwälder Bote

Epfendorf. Die Sonne strahlte vom Himmel, doch Anne Pischel-Ziegler strahlte noch mehr, als sie von ihrer Arbeit als Erzieherin erzählte. Nach rund 28 Jahren wurde sie, die seit 2004 auch Leiterin des Epfendorfer Pfarrer-Martin-Steim-Kindergartens ist, verabschiedet.

Im Garten des Kindergartens hatten sich einige Kolleginnen und Eltern sowie Pfarrer Martin Schwer und Bürgermeister Mark Prielipp versammelt. Diakon Thomas Brehm begrüßte alle und übergab das Wort an die Pastoralreferentin Helga Dlugosch, die in der Seelsorgeeinheit für die Kindergärten zuständig ist.

Dlugosch verglich in ihrer Ansprache die Erzieherin mit dem Epfendorfer Kirchturm. Auch dieser stehe fest auf dem Boden und habe so manchem Sturm standgehalten. Genau wie ein Turm habe Anne Pischel-Ziegler verschiedene Seiten. Zum Beispiel sei sie wie ein guter Handwerker, der Reparaturen stets sorgfältig ausführe, der vorausschauend plane, Ressourcen sichere und einschätze, was leistbar ist. Ein Handwerker, der zupacke, wenn es nötig sei. So etwa zu der Zeit, als 2004 eine Leiterin für den Kindergarten gesucht wurde.

Außerdem sei sie eine Künstlerin und versuche stets, verschiedenste Träume umzusetzen, wie zum Beispiel die Einrichtung der Krippe oder die Aufnahme von Kindern mit besonderen Bedürfnissen.

Auf der anderen Seite befinde sich die Puppenspielern, die zwar die Fäden in der Hand halte und ziehe, dabei aber nie das Team aus den Augen verliere.

Die Schar der Gratulanten endete mit dem Dank der vier Damen des Elternbeirates. "Früchte reifen durch die Sonne, Menschen durch die Liebe" – mit diesem Zitat brachten sie Wertschätzung zum Ausdruck.

Anne Pischel-Ziegler bedankte sich für die lieben Worte. Auch heute würde sie sich wieder für den gleichen Beruf entscheiden, sagte sie. Das Geschenk, wenn man von strahlenden Kinderaugen angeschaut werde, sei mit nichts zu vergleichen. Doch nun sei es Zeit, sich zu verabschieden.

Bei einem Glas Sekt und Häppchen standen alle Gäste zwar mit Abstand, aber irgendwie sich doch ganz nahe zusammen, und so manche Anekdote wurde zum Besten gegeben.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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