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Epfendorf S21-Aushub in Trichtingen: "Warum dauert das so lange?"

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Von Petra Haubold

Epfendorf. Einiges an Raum nahm die Bürgerfrageviertelstunde in der jüngsten Gemeinderatssitzung ein. Dass seit fast einem halben Jahr nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten, sondern auch am Wochenende und sogar nachts der Verkehr in Trichtingen wegen der Lastwagen kaum abreißt, machte einer Anwohnerin zu schaffen.

In wie weit die Lärmbelästigung zulässig sei, und ob man sich darauf einstellen müsse, dass das die nächsten Jahre so weiter gehen wird, wollte sie sichtlich verärgert von Rathauschef Peter Boch wissen. "Warum dauert das so lange, bis der Betreiber sich entscheidet?"

Rückendeckung bekam sie von einigen Besuchern im Zuschauerraum. Dass der Laster-Verkehr rechtlich genehmigt ist, machte der Schultes einmal mehr klar. Die Ausnahmegenehmigung sei mit der Stadt Stuttgart abgeglichen worden. "Es ist alles zulässig", meinte der Schultes. Doch er hoffe indes, dass jetzt bald endlich eine Entscheidung getroffen werde. (Hintergrund ist das Ringen um die BAB- Ausfahrt, wie berichtet).

Derzeit laufen aber die Gespräche mit Unternehmern und auch über die Finanzierungsmöglichkeiten der Maßnahme würde gegenwärtig diskutiert, erklärt Boch.

Doch das konnte die Zuhörerin nicht trösten: Erst habe es geheißen, um 22 Uhr sei Schluss, doch jetzt rollten die Laster auch in der Nacht. "Es kommt immer noch eins drauf", beklagte die Trichtinger Anwohnerin.

Sie wünsche sich das Umwandeln der Ortsdurchfahrt in eine 30er-Zone, "oder, dass wenigstens die finanziellen Mittel für Lärmschutzfenster zur Verfügung gestellt werden", so die Bürgerin. Denn Lärm habe man in Trichtingen genug. Zweiter Punkt der Fragezeit war nämlich das Abstellen eines Omnibusses mit laufendem Motor. Der Bus stehe an der Haltestelle in Trichtingen oft über eine Viertelstunde lang und mache Lärm, "ein Chaos herrscht da manchmal", sagt die Bürgerin.

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