Mehrere Monate soll die Straße, 2008 neu ausgebaut, von Epfendorf nach Altoberndorf gesperrt bleiben. Foto: Lamberth

K 5563 zwischen Epfendorf und Altoberndorf muss für mehrere Monate gesperrt werden. Umleitung über B 14.

Epfendorf - Aufgrund einer Hangrutschung zwischen Epfendorf und Altoberndorf im Bereich der Kreisstraße 5563 muss die Straße nun vollständig gesperrt werden.

Vor Kurzem zeichnete sich ab, dass es sich bei den sichtbaren oberflächlichen Fahrbahnrissen nicht um Fahrbahnschäden im üblich­en Sinne handelt.

Bei den weiteren Untersuchungen und Begehungen durch das Straßenbauamt stellte sich heraus, dass eine Rutschzunge größeren Ausmaßes ursäch­lich hierfür ist, teil das Landratsamt mit. Diese ist an ihrem Fuße rund 50 Meter breit und beginnt etwa 50 Meter oberhalb der Fahrbahn im Bereich eines Waldweges.

Aufgrund des äußerst niederschlagsreichen Winters wurden vermutlich Teile einer in diesem Abschnitt bereits seit der letzten Eiszeit vorhandenen Großrutschung wieder aktiviert. "Hier gibt es keine schnelle Lösung", erläutert Gerald Kramer vom Landratsamt.

Anfang März wurden daraufhin mehrere Bohr­löcher im Bereich der Rutschung abgeteuft, um mit Hilfe einer Inklinometersonde die Hangbewegungen messen und den Rutschhorizont lokalisieren zu können, so Gerald Kramer.

Keine schnelle Lösung in Sicht

Seit Beginn der Messungen Mitte März ist die gemessene Bewegung im Untergrund so groß, dass die Straße bis auf Weiteres vollständig gesperrt werden muss. Die Sperrung wird voraus­sichtlich mehrere Monate andauern. Die Umleitung erfolgt über die Bundesstraße 14.

Beim Ausbau der Straße im Jahr 2008 seien diese Hangrutschung wohl nicht absehbar gewesen, so Kramer. Die Kosten für die Instandsetzung und die Hangsicherung werden beim Landkreis liegen, so die Einschätzung des Beamten.

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