Unterm beleuchteten Fallschirm geht die Party richtig ab. Fotos: Botzenhart Foto: Schwarzwälder Bote

Springfield: Jung und Alt feiern gemeinsam

Das hätten die Organisatoren des Springfield-Festivals wohl selbst in ihren kühnsten Träumen nicht geglaubt, als sie vor neun Jahren zum ersten Mal zu ihrem Event einluden. Doch das Konzept ging auf. Auch am vergangenen Wochenende wurde in Epfendorf wieder gefeiert.

Epfendorf. Was da aus dem einst kleinen Pflänzchen gewachsen ist, zählt definitiv zu den schönsten Veranstaltungen der Umgebung, sind sich die Besucher einig. Damals hatten die Gruppen "Räumle" und die Jungs vom Epfendorfer Hexenwagen ihre Treffpunkte auf dem Hof von Johannes und Sybille Sauter.

Irgendwann entschieden sich die jungen Männer, damals fast noch Buben, sich nicht nur zur Fasnet, sondern im Sommer zu treffen. Der Platz war schnell gefunden. Wieder war es Johannes Sauter, der den Jungs erlaubte, dieses Treffen auf seinem Feld oberhalb der "Barbe" zu machen. So entstand der Name Springfield. Damals war es nur eine überschaubare Gruppe an Teilnehmern, doch das sollte sich rasch ändern.

Schon nach zwei etwas kleineren Partys entschlossen sie die Gründer, wieder einmal auf ein Sauter-Gelände am Sportplatz umzuziehen. Der ideale Platz für das Springfield Festival war gefunden. Klar, es streckt sehr viel Arbeit und Idealismus hinter der ganzen Sache. Aber wenn man die jungen Männer beobachtet – egal ob beim Auf- und Abbau oder während des Festes selbst – sie sind allesamt gut drauf und wirken alles andere als geschafft oder müde.

Organisatoren können stolz auf sich sein

Und auch ein wenig Stolz sieht man in ihren Augen. Völlig zurecht, denn das, was sie da regelmäßig Anfang August auf die Beine stellen, ist schon etwas Großes. Ganz wichtig ist es den Veranstaltern, dass sie für alle Altersklassen etwas bieten. Alle Generationen sollen angesprochen werden. Die Menschen danken es ihnen, indem sie an beiden Abenden zahlreich auf das Gelände strötmen.

Bereits am Freitag füllte sich der Platz unterm Fallschirm schon, bevor die erste Band loslegte. Mit "Shephard’s, Mound and the Fish" spielten Männer und Frauen aus dem eigenen Dorf – da möchte jeder dabei sein. Schnell wird es da richtig gemütlich. Wer möchte, kann sich setzen, die anderen bleiben lieber stehen, um besser mitwippen zu können.

Sogar die Wirtstruppe, dieses Jahr vom "Power-Team" gestellt, hatte Spaß bei ihrer Arbeit. Singend, mit tänzelnden Schritten erfüllten sie die Wünsche der Gäste nach Cocktails und anderen Getränken. Der Duft der frischen Pizza tat sein Übriges, dass sich die Besucher wohl fühlen.

Natürlich hörten sie so lange nicht mit ihren Zugabe-Rufen auf, bis "Shepard’s" noch zwei, drei Lieder drauf legten. Zwischenzeitlich wurden die großen Feuer entzündet, sie sorgen gemeinsam dem toll beleuchteten Fallschirm für noch mehr Ambiente. Es war schon fast 23 Uhr, als dann die zweite Band loslegte. Mit "Broken silence Acoustik" hatten die Organisatoren wieder einmal einen Glücksgriff gelandet. Sie lieferten beste Unterhaltung quer Beet. Und so ging die Party einfach weiter – stimmungsvoll und unterhaltsam.

Am Samstag war die Stimmung nicht minder gut und das Gelände noch voller als am Abend zuvor. Mit den DJs "Le Frèdèric" und "DEEJEI" legen zwei Könner ihres Fachs auf.

Das Publikum war etwas jünger, doch auch an diesem Tag spürte man, dass sich die Gäste so richtig wohl fühlen. "DEEJEI" aus Bösingen begann gegen 21.30 Uhr und heizte den Besuchern schon richtig ein. gegen Mitternacht übernahm dann "Le Frèdèric" vom Hardt und brachte die Masse zum Toben.

Der Ansturm konnte tatsächlich nur durch die zahlreichen Helfer bewältigt werden. Daher geht ein großes Dankeschön der Organisatoren an den "Diesel-Club" vom Hardt, an die Abordnung des FCE, an das "Power Team" und an alle weiteren Helfer. Die Veranstaltung wäre ohne die zahlreiche Unterstützung vor, während und nach dem Fest nicht möglich.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: