Solcherlei Elektroschrott – wie hier vor ein paar Wochen fotografiert – darf nicht in den Altmetallcontainer des TV Epfendorf geworfen werden. Foto: Botzenhart

Elektroschrott landet im Altmetallcontainer. Angebot des Epfendorfer Turnvereins sorgt bei Initiatoren für Frust.

Epfendorf - Eigentlich war die Idee ganz simpel: Der Epfendorfer Turnverein stellt einen Container zur Verfügung, in dem die Bevölkerung ihr Altmetall entsorgen kann. So müssen die Menschen nicht auf Öffnungszeiten achten und auch keine langen Anfahrtswege in Kauf nehmen.

Dafür sorgt der Verein für den Abtransport und erhält den Gegenwert des Metalls. Wenn das Konzept funktioniert, ist das eine perfekte Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Doch leider gibt es immer wieder Menschen, die entweder aus Unwissenheit oder reiner Bequemlichkeit Dinge im Container entsorgen, die da einfach nichts zu suchen haben. Dies bedeutet nicht nur ein erheblicher Zeitaufwand für die Initiatoren des Turnvereins – denn der ganze Müll muss sortiert werden – es entstehen natürlich auch Kosten für die zusätzliche Entsorgung des fremden Abfalls. Ganz zu schweigen vom Ärger, der sich durch die nahezu wöchentlich anfallenden Arbeitsdienste ergibt.

Altmetall ist streng definiert, und Elektoschrott wie etwa Waschmaschinen oder sonstige Abfälle dürfen sich nicht im Container befinden, sonst wird dieser nicht geleert.

Anruf genügt

Gerne geben die Damen und Herren vom TV Epfendorf Auskunft darüber, was entsorgt werden darf und was nicht.

Mit einem kurzen Telefonat können also alle Unsicherheiten geklärt werden. Das ist nicht viel Aufwand und trägt dazu bei, dass das praktische Angebot weiterhin bestehen bleibt.

Sollte sich die Situation nämlich nicht deutlich bessern, sehen sich die Organisatoren gezwungen, Anzeige zu erstatten und den Container für die Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung zu stellen.