Das Fundament für die Aussichtsplattform wird gegossen.Fotos: Botzenhart Foto: Schwarzwälder Bote

Glaube: Arbeiten in Epfendorf im Zeitplan / Ende Juli findet feierliche Eröffnung statt / Annafest fällt aus

Natürlich stimmt es die Verantwortlichen ein wenig traurig, dass das Annafest und somit die Eröffnung des Besinnungsweges in Epfendorf nicht, wie eigentlich geplant, veranstaltet werden können. Doch von "Zurückziehen" kann keine Rede sein.

Epfendorf. Die Baumaßnahmen sind im Zeitplan und auch die Kosten des Mega-Projekts sind im vorgegebenen Rahmen. Nicht zuletzt deshalb, weil unzählige Helfer und Spender das Vorhaben unterstützen. Vornehmlich werden die Arbeiten von Helfern und Firmen aus dem Ort beziehungsweise der Region ausgeführt. So hat neben der Firma Landschaftsbau Calmbach aus Loßburg die Firma Bedachungen Lange aus Bochingen/Epfendorf einen weiteren Löwenanteil.

Diese zeigt sich nicht nur als Spender in Form von finanzieller Unterstützung, sondern stellt auch Maschinen und Gerätschaften kostenlos zur Verfügung.

Durch so viel Mithilfe ist das Projekt bereits zu rund 80 Prozent fertiggestellt, und wer neugierig ist, kann sich auch heute schon auf den Weg machen und die einzelnen Stationen besuchen.

Überall sieht man, wie die Arbeiten immer weiter vorangehen und die endgültige Fertigstellung wohl nichts aufhalten kann. Zurzeit wird zum Beispiel die spektakuläre Aussichtsplattform gebaut.

Wie bereits erwähnt, findet das diesjährige Annafest nicht statt und deshalb muss auch die geplante Einweihung des spirituellen Weges anders aussehen, als vor Corona gedacht. Jedoch wird sie nicht weniger feierlich.

Am Samstag, 25. Juli, werden alle beteiligten Helfer, Firmen und Spender sowie einige hochrangige Persönlichkeiten an der ersten Station, am Neckar, die Eröffnung feiern und vom Träger des Besinnungsweges, der katholischen Kirchengemeinde Sankt Remigius, eingeladen. Dies wird voraussichtlich mit bis zu 100 Personen geschehen, je nachdem, was die Coronavorschriften bis dahin zulassen werden.

In Kleingruppen werden diese Gäste dann den Besinnungsweg erwandern und jede Station wird ausführlich erklärt werden. Diese Möglichkeit bekommen dann am Sonntag, 26. Juli, alle, die sich zum Gottesdienst, der an der ersten Station am Neckarufer stattfinden wird, angemeldet haben. Denn nach dem feierlichen Gottesdienst werden alle Stationen besetzt sein und jeder, der den Aufstieg in Angriff nimmt, kann sich an den einzelnen Stationen genau erklären lassen, was von dieser jeweiligen Stelle für jeden Besucher mitgenommen werden könnte.

Ob an diesem Sonntag am Ausgangspunkt am Neckar noch ein kleiner Umtrunk stattfinden wird, lassen sich die Verantwortlichen noch offen. Momentan ist es wichtig, recht spontan auf Einschränkungen oder Lockerungen reagieren zu können. Fest stehe auf jeden Fall, dass trotz aller Verbote und Beschränkungen der spirituelle Weg für Körper, Geist und Seele nicht nur die Gedanken, sondern auch den Menschen bergauf und damit näher an Gott heranbringe.

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