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Epfendorf Eine einmalige Chance für Epfendorf

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Das Rathaus in Trichtingen soll saniert werden. Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Die Reparatur der Hallenböden in den Turnhallen Epfendorf und Trichtingen wurde bei der vergangenen Gemeinderatssitzung vertagt und stand am Dienstagabend nun erneut zur Debatte. In beiden Hallen sind Bodenbelagsarbeiten fällig, zu denen die Verwaltung Angebote eingeholt hatte.

Epfendorf. In der Epfendorfer Turn- und Festhalle wurde bereits 2019 festgestellt, dass kleinere Teile des Linoleums Risse aufweisen und eine Unfallgefahr darstellen. Ursache für die Schäden waren defekte Rollen an den Hallenwagen, die zwischenzeitlich ausgetauscht wurden.

In der jüngsten Sitzung wurde der Vorschlag gemacht, dieses Jahr nur die notwendigsten Maßnahmen zu erledigen und dafür 2021 den kompletten Hallenboden zu erneuern. Die Firma Frommer in Irslingen erhielt zum Preis von 5121 Euro den Zuschlag, um die Reparatur vorzunehmen.

Bereits 2018 wurde in Trichtingen eine Teilerneuerung des Hallenbodens vorgenommen. Nach der Fertigstellung traten an einigen Stellen Dellen im Linoleum auf, die eine Unfallgefahr darstellen. Bei einem Vor-Ort-Termin wurde festgestellt, dass das komplett neu verlegte Teilstück des Bodens wieder ausgetauscht werden muss.

Schon am 17. Juni 2018 hatte der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung eine ganzheitliche Lösung beschlossen. Man wird den Boden komplett sanieren und nicht nur das Teilstück erneuern. Im Haushalt sind dafür 35 000 Euro eingestellt. Das Angebot der Firma Frommer, die den Zuschlag bekam, liegt bei 33 191 Euro. Auch dafür wurde das Einvernehmen erteilt.

In Trichtingen steht die Sanierung des Rathauses an, weshalb das Architektenbüro Happle aus Wolfach bereits 2019 eine Machbarkeitsstudie erstellte. Diese umfasst umfangreiche Baumaßnahmen, wie beispielsweise einen Veranstaltungsraum im Dachgeschoss, die Verlegung des Ratszimmers und der Toiletten ins Erdgeschoss sowie weitere Sanierungsmaßnahmen.

Die Kostenschätzung für die Arbeiten liegt bei 750 000 Euro brutto. Dabei sind Zuschüsse bis zu 85 Prozent möglich.

Als Alternative zur Machbarkeitsstudie käme ein Umbau des Erdgeschosses und des ersten Obergeschosses in Frage. Zu einem späteren Zeitpunkt wären Wohnungen im Dachgeschoss angedacht. Allerdings würden hier die Kosten aufgrund erhöhter Brandschutz- und Dämmungsvorschriften erheblich steigen. Die dritte Möglichkeit wäre eine grobe Bausanierung für die Erhaltung des denkmalgeschützten Gebäudes ohne barrierefreie Umbaumaßnahmen.

Gemeinderat Johannes Sauter brachte eine weitere Variante ins Spiel. Er ging davon aus, dass für einen Veranstaltungsraum im Dachgeschoss kein Bedarf bestehe. Er schlug vor, Verwaltung und WC im Erdgeschoss zu platzieren und im Obergeschoss Wohnungen einzurichten.

Bei der Diskussion sprach Gemeinderat Uwe Mei von einer einmaligen Chance für die Gemeinde, dieses tolle Gebäude zu erhalten. Mit vier Enthaltungen gab der Gemeinderat grünes Licht, das Büro Happle mit einer Kostenerhebung für die Sanierung gemäß der Machbarkeitsstudie zu beauftragen.

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