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Enzklösterle Zwei gut besuchte Vorstellungen

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Heiligabend im Hause Kapp. Auf unserem Bild die SVE-Theater-Akteure Detlev Heselschwerdt (von links), Karl-Friedrich Gaus, Zoe Mast, Birgit Mast, Mona Bott, Ralf Gaus und Madeleine Weinmann.Fotos: Ziegelbauer Foto: Schwarzwälder Bote

Enzklösterle. Vorsorge ist notwendig. Nicht nur in diesen Tagen, sondern auch zum Heiligabend mit dem Christbaum für die gute Stube und mit dem Weihnachtsgeschenk für die Ehefrau. Diese Erfahrung musste Hans Kapp (Detlev Heselschwerdt) als einer der sieben Akteure bei den beiden gut besuchten Aufführungen der schwäbischen Komödie "...und morgen kommt der Papst!" von Heidi Mager bei der Jahresfeier des Sportvereins Enzklösterle (SVE) in der Festhalle machen, die vor dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen stattfand.

Kurz zum Inhalt des Theaterstücks: Fast alles ist für den Heiligabend vorbereitet. Was Hans Kapp allerdings noch fehlt, sind der Christbaum und ein Weihnachtsgeschenk für seine Ehefrau Andrea (Birgit Mast). Nachdem ein Baum in der Kürze der Zeit nicht mehr aufzutreiben ist, muss ein in Nachbar Schneiders Garten heimlich abgesägter Naturbaum herhalten, und das mit der Unterstützung von Schwager Werner Engler (Karl-Friedrich Gaus). Das Vorhaben läuft aber schief, sodass Sohn Tobias Kapp (Ralf Gaus) als Polizeibeamter damit befasst wird und die böse Tat zu verfolgen hat.

Hingegen ist ein Weihnachtsgeschenk für die Gattin mit einer "goldenen Uhr" als Werbegeschenk schnell in einer Schublade eines Schrankes gefunden. Zum Heiligabend stellt sich Besuch bei den Kapps ein. Mit Anna Mente (Madeleine Weinmann) die Arbeitskollegin von Ehefrau Andrea und mit Luzia Storz (Zoe Mast) als junge und der Familie noch nicht bekannte Freundin von Tobias. Und da ist noch die mäßig demente Oma Berta Kapp (Mona Bott), die sich, an Heiligabend im Rollstuhl sitzend und vergeblich auf die Pflegebegutachtung wartend, immer und immer wieder nach dem Kommen des Papstes erkundigt und von Andrea vertröstet werden muss.

An Heiligabend wird aber auch noch eine weitere familiäre Weiche gestellt. Und zwar damit, dass es Andrea gelingt, mit Luzias Hilfe ihre auf Partnersuche befindliche Kollegin Anna ihrem ledigen Bruder Werner Engler näher zu bringen.

Krankheitsbedingter Ausfall

Die Klippe mit dem zum Weihnachtsgeschenk umfunktionierten Werbegeschenk wird gemeistert und auch Oma Berta wird klargemacht, dass der Papst erst am ersten Weihnachtsfeiertag kommt – allerdings nur mit seiner Ansprache im Fernsehen und nicht persönlich.

Die Akteure begeisterten ihr Publikum immer wieder zu Lachsalven und Szenenbeifall und nach rund zweieinhalb Stunden zu einem kräftigen Schlussapplaus.

Erstmals in diesem Jahr hatte die Theatergruppe die Hürde zu nehmen, den krankheitsbedingten Ausfall von Susanne Köhle ganz kurzfristig bewältigen zu müssen. In die Bresche sprang Zoe Mast, die für den Notfall mit einem Textbuch in der Hand ihre Rolle ebenso gut bewältigte wie die anderen Akteure, welche die vergangenen Wochen, ja Monate zu intensiven Proben nutzen konnten. Mit in die Gruppe integriert waren neben Birgit Mast in ihrer Doppelfunktion auch als Regisseurin noch Tanja Weinmann als Souffleuse, Sylvia Schmid (Maske) und Manfred Reichle mit der Tontechnik.

In einer ebenso glänzenden Form wie die Aktiven präsentierten sich auch die Nachwuchs-Laienschauspieler der SVE-Theatergruppe beim schwäbischen Schwank "Das Schlitzohr" von Willrecht Wöllhaf mit einer amüsanten Erbschaftsgeschichte. Dabei standen und saßen Lukas Eisele, Jana Huber, Sebastian Marijanovic, Viola Gaus, Laura Gaus und Maximilian Rutter auf der Bühne, unterstützt von Birgit Mast (Regie und Souffleuse) und von Sylvia Schmid (Maske).

28 Gewinne bei Tombola

Michael Faschon moderierte die Jahresfeier und leitete auch die Ziehung der Lose der reichhaltigen, 28 Gewinne umfassenden Tombola seitens Hannah Winz, der noch neuen Leiterin der Touristik Enzklösterle. Den Gutschein mit dem Hauptpreis für eine einwöchige Flugreise nach Dubai im Wert von 800 Euro durfte Birgit Rebennack entgegennehmen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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