Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Enzklösterle Rutschpartie mit Hindernissen

Von
Marvin Wittmann auf der Bobbahn im Poppeltal.Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Nach coronabedingter Schließung und der vorausgegangenen Winterpause hatte die Riesenrutschbahn im Poppeltal Ende Mai wieder ihren Betrieb aufgenommen. Bedingt durch ein technisches Problem, musste die Anlage in diesem Jahr erneut für weitere zwei Wochen schließen. Zum Saisonausklang blicken die Betreiber auf ein außergewöhnliches Jahr zurück.

Enzklösterle-Poppeltal. Das Wetter spielte gut mit als die Bobbahn im Poppeltal nach sieben Monaten Pause wieder an Fahrt aufnahm und endlich wieder Besucher mit rasanten Fahrten auf der 800 Meter langen Strecke der Sommerbobbahn mit Schwarzwald-Panoramablick unterwegs sein durften. Doch dann gab es erneut einen Stillstand der Anlage. "Ein technisches Problem zwang uns erneut, die Riesenrutschbahn zu schließen", sagte Elvira Wittmann. Grund war ein Defekt am Liftmotor. "Ein neuer Motor hätte immense Veränderungen an der gesamten Anlage bedeutet, weshalb wir nach einer Möglichkeit gesucht haben, den bisherigen Motor zu reparieren", so die Betreiberin, die gemeinsam mit ihrem Mann Karl und den Kindern diese weitere Unterbrechung sehr bedauerte.

14 Tage dauerte der Ausfall inmitten der kurzen Saison 2020. Die Reaktionen der Gäste auf diese weitere Schließung seien nicht nachvollziehbar gewesen und, so Wittmann, es hagelte zahlreiche schlechte Bewertungen wegen dieses erneuten Ausfalls, den niemand habe vorhersehen können und der so auch nicht beabsichtigt gewesen sei. Der Betreiberfamilie sei es aber gelungen, den Betrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Dabei erforderten die Vorschriften aufgrund der Corona-Pandemie viel Aufwand und verursachten manches Ärgernis. Vor allem dann, wenn Fahrgäste sich den Anweisungen in Bezug auf den obligatorischen Mund- und Nasenschutz widersetzen wollen. Aber auch für Familie Wittmann gilt: "Sicherheit geht vor, wir wollen uns selber und unsere Gäste vor einer Ansteckung schützen."

Viele Gäste kommen aus der Umgebung

Rückblickend auf die zu Ende gehende Bobbahn-Saison in diesem Jahr konnten die Betreiber beobachten, dass sehr viele Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung ins Poppeltal kamen. "Wir hatten primär Fahrgäste aus ganz Deutschland", sagte Elvira Wittmann. Was in diesem Jahr gänzlich gefehlt habe, waren coronabedingt die Touristen aus dem Ausland. Auch aus der benachbarten Schweiz, dem Elsass und Holland seien nur sehr wenige Gäste zur Riesenrutschbahn und dem angrenzenden Erlebnispark gekommen. Gänzlich weggefallen sind auch die Firmengruppen oder komplette Schulklassen, die gemeinsam zur Anlage reisen. Normalerweise rangiert der heiße Monat August in der Beliebtheit für Besuche im Poppeltal nicht an vorderster Stelle. Das war in diesem Jahr, so Wittmann, auch anders. "Wir hatten im Sommer, bis zum Ausklang der Ferien, mehr Besucher als sonst. Vielleicht aufgrund der eingeschränkten Freizeitangebote", erklärte sich die Betreiberin die guten Besucherzahlen, die bis zum Sommerferienende anhielten.

Momentan gehen die Besuche aufgrund des Wetterumschwungs in Richtung Herbst mit Regen zurück und konzentrieren sich stärker auf die Wochenenden. Die Anlage bleibt aber noch bis zum Ende des Monats Oktober an sechs Tagen in der Woche von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet. Nur an Montagen ruht der Betrieb.

Trotzdem sind die Betreiber der Riesenrutschbahn samt Kindern und Enkelkindern nicht untätig. "Es gibt immer was zu reparieren", weiß Elvira Wittmann, "und das wird dann erledigt, wenn es hier ruhiger ist."

Weitere Informationen: www.riesenrutschbahn.de

Artikel bewerten
0
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.