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Enzklösterle Heiraten mit Aussicht ins Obere Enztal

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Ehepaare können sich in Zukunft auch auf dem Schöllkopf das Ja-Wort geben. Foto: Kijak Foto: Schwarzwälder Bote

Heiraten mitten im Wald, bei Vogelgezwitscher und mit einer wunderbaren Aussicht in das Enztal? Möglich macht das der Beschluss des Gemeinderats von Enzklösterle, mit dem die im Zusammenhang mit dem Heidelbeer-Premium-Wanderweg angelegte Aussichtsplattform auf dem Schöllkopf als "Trauzimmer" für Eheschließungen gewidmet wurde.

Enzklösterle. Damit hat jetzt auch die Gemeinde Enzklösterle erstmals die Möglichkeit, Trauungen außerhalb des Rathauses anzubieten und damit vielleicht Brautpaare für den schönsten Tag ihres Lebens in den Kurort zu locken.

Bei der Gemeinderatssitzung berichtete Bürgermeisterin Petra Nych von Anfragen nach Trauungen unter freiem Himmel auf der neuen Aussichtsplattform auf dem Schöllkopf. Während ursprünglich die Vornahme von Trauungen streng an das Trauzimmer in den Rathäusern gebunden war, wurde diese Regelung in den vergangenen Jahren mehr und mehr gelockert. Wie etwa in Bad Wildbad, wo Trauungen außerhalb des Standesamtssitzes im Calmbacher Rathaus im Sitzungssaal des Wildbader Rathauses, im Kuppelsaal des "Forum König-Karls-Bad", in der Englischen Kirche und im Maurischen Pavillon im Kurpark sowie im Panoramasaal der Bergstation der Sommerbergbahn stattfinden können.

Während der Hochzeit für Besucher gesperrt

Noch weiter geht die jetzt vom Gemeinderat Enzklösterle beschlossene Widmung der neuen Aussichtsplattform auf dem Schöllkopf als externes "Trauzimmer" für Eheschließungen in Enzklösterle. Der Beschluss erging vor dem Hintergrund einer Stellungnahme des Standesamts der Stadt Bad Wildbad im Calmbacher Rathaus, das vor geraumer Zeit die Abwicklung der Standesamtsaufgaben für Enzklösterle übernommen hat.

Wie Bürgermeisterin Petra Nych den Gemeinderat wissen ließ, sind die Rahmenbedingungen für das Heiraten im Staatswald mit der Forstverwaltung abgeklärt worden. Während der Trauung werde die Aussichtsplattform für sonstige Besucher gesperrt. Die Anzahl der Fahrzeuge für die Zufahrt zur Aussichtsplattform sei auf vier beschränkt, fügte die Rechnungsamts- und Hauptamtsleiterin Sarah Horn an. Während Gemeinderat Carsten-Bernhard Sternberg mögliche Interessenkollissionen zwischen der touristischen und der standesamtlichen Nutzung befürchtete und deshalb Bedenken geltend machte, sah Sebastian Frey keine Probleme. Befragt nach den Kosten für eine Trauung auf der Aussichtsplattform konnte sich Petra Nych eine Verwaltungsgebühr in Höhe "von nahezu nichts" und damit eine solche in nur geringer Höhe vorstellen. Dem positiven Gemeinderatsbeschluss mit der Gegenstimme von Sternberg fügte sie an: "Wir wünschen den Ehepaaren, die sich dort das Ja-Wort geben wollen, alles Gute!" Auf Nachfrage unserer Zeitung bei Bürgermeisterin Nych war zu erfahren, dass man sich überlege, weitere Möglichkeiten für externe Trauungen einzurichten.

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Bernd Mutschler

Fax: 07051 20077

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