Der Buswendeplatz im Oberdorf wurde letztes Jahr baulich verändert. Nun will der Ortschaftsrat mit den Vereinen die Rabatte neu gestalten. Foto: Wieland

Ein sehr ereignisreiches Jahr liegt hinter der kleinsten Hüfinger Gemeinde, dem Stadtteil Sumpfohren. Trotz Corona kann Ortsvorsteherin Ancilla Batsching auf eine ganze Reihe von erledigten Projekten zurückblicken.

Hüfingen-Sumpfohren - So wurde der Mehrgenerationenplatz fertiggestellt, an dem bereits seit 2020 gearbeitet worden war. Das Angebot für die Familien aus dem Ort wird zur Freude des Ortschaftsrates bereits von den Sumpfohrener Kindern und Jugendlichen rege genutzt.

Des Weiteren wurde der Buswendeplatz im Oberdorf neu gestaltet. Bei der letzten öffentlichen "ersten Gmond", die im Januar 2020 stattfand, meldete der Sumpfohrener Ortschaftsrat hierfür die Mittel an, nachdem sich bereits in einigen Praxistests gezeigt hatte, dass die Gelenkbusse Schwierigkeiten beim Rangieren auf dem bisherigen Platz hatten. Zusätzlich wurden alle Straßenlaternen im Hinterdorf durch energiesparende LED-Leuchten ersetzt und ein Hotspot in den Gemeindehäusern eingerichtet.

Mühlenbach wird renaturiert

"Für das kommende Jahr steht unser Neubaugebiet auf der Agenda ganz oben", so Ortsvorsteherin Ancilla Batsching. Die Möglichkeit zum Hausbau sei für die weitere Entwicklung von Sumpfohren ein ganz wichtiger Punkt. Da das entsprechende Gebiet bereits definiert wurde, läuft die Planung schon an. Eine weitere bedeutsame Maßnahme sei die Renaturierung des Mühlenbachs. "Der Mühlenbach, welcher von Behla kommend durch Sumpfohren fließt, soll in diesem Jahr sowohl innerorts als auch außerorts renaturiert werden", erläutert sie. In diesem Zuge werde man das Regenüberlaufbecken, das sich am Bachlauf in Richtung Pfohren befindet, auf den neuesten technischen Stand bringen.

Gestaltung am Buswendeplatz

"Außerdem wollen wir uns als Sumpfohrener auch selbst für unser Heimatdorf engagieren. Gemeinsam mit den örtlichen Vereinen soll die Rabatte am neu hergerichteten Buswendeplatz gestaltet werden", so Ortsvorsteherin Ancilla Batsching, die voller Zuversicht in die Zukunft schaut und hofft, dass die vorerst ausgefallene erste Gmond im März nachgeholt werden kann.