Seit dem 1. Juli verstärkt Ulrike Deschka die Geschäftsführung des Kunststoffverarbeiters Ensinger.
Als Chief Administrative Officer (CAO) ist sie für die Ressorts HR, Finance & Controlling, IT sowie Legal & Integrity verantwortlich. Zudem übernimmt sie auch die regionale Gesamtverantwortung für die Gesellschaften in den USA, Brasilien, Mexiko und Kanada.
Umfassende Industrie- und Führungserfahrung
Gemeinsam mit Ralph Pernizsak (CSO) und Björn Schneekloth (COO) bildet sie das dreiköpfige Leitungsteam des in Nufringen ansässigen Familienunternehmens.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) war zwei Jahrzehnte überwiegend in leitenden Funktionen für die Bosch-Gruppe tätig. Zuletzt trug sie die kaufmännische Gesamtverantwortung für das Werk der Robert Bosch Automotive Steering in Schwäbisch Gmünd.
Zuvor hatte sie am Standort Abstatt die weltweite Verantwortung für die Produktgruppe Vehicle Dynamics Sensors sowie für den Bereich Wheel Speed Sensors. Frühere Stationen innerhalb des Technologieunternehmens führten sie nach Waiblingen, Gerlingen, Blaichach, Schwieberdingen und München. Ihre Schwerpunkte lagen dabei in den Bereichen Produktmanagement, Controlling und General Management. Ihre berufliche Laufbahn begann sie mit einer fz-Mechanikerin-Ausbildung.
Ulrike Deschka folgt auf Roland Reber, der Ende März aus der Geschäftsführung ausgeschieden ist und das Familienunternehmen verlassen hat. Klaus Ensinger, Vorsitzender des Beirats, würdigte die Verdienste des langjährigen Geschäftsführers: „Fast 23 Jahre lang hat Roland Reber unser Unternehmen geprägt und wichtige Impulse gesetzt. Dass wir die Erfolgsgeschichte von Ensinger trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen fortsetzen konnten, verdanken wir auch seiner Umsicht und seiner Einsatzbereitschaft.“
Die Ensinger Gruppe beschäftigt sich mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Compounds, Halbzeugen, Composites, Fertigteilen und Profilen aus technischen Kunststoffen. Mit über 2500 Mitarbeitern an über 30 Standorten ist das Familienunternehmen in allen wichtigen Industrieregionen weltweit mit Fertigungsstätten oder Vertriebsniederlassungen vertreten, wie es in einer Mitteilung heißt.