Die Neckarbrücke weist bereits Abnutzungserscheinungen auf. (Archivfoto) Foto: Cools

Weil die Sitzung des Technischen Ausschusses am Montag in Sulz nicht ordnungsgemäß im Amtsblatt angekündigt worden war, wurde bezüglich der Vergabe der Bauwerksarbeiten für die Sanierung der Neckarbrücke in der Rottweiler Straße lediglich ein "Vorberatungsbeschluss" gefasst, so dass das Thema bei der Gemeinderatssitzung am 10. Mai erneut auf der Tagesordnung stehen wird. Das kündigte Bürgermeister Gerd Hieber vorab zum ersten Tagesordnungspunkt an.

Sulz - Vorgestellt worden war die geplante Maßnahme zur Brückensanierung bereits im März. Obgleich sie noch nicht einmal 20 Jahre alt ist, zeigt die stark frequentierte Neckarbrücke Abnutzungserscheinungen in Form von Rissen in der Betonoberfläche und anderen Mängeln.

Das Beheben dieser erfolgt in einer rund zehnwöchigen Maßnahme vom 12. Juli bis 17. September in zwei Bauabschnitten mit halbseitiger Sperrung und einer Ampelregelung für den Verkehr.

Enormer Preisunterschied

Zur Ausschreibung der Bauwerksarbeiten merkte der städtische Werkhofbetriebsleiter und Straßen- und Wegemanager Alexander Beller an, dass man so ein Ergebnis eher selten sehe.

Vier Angebote waren eingegangen, davon zwei, die sich gerade einmal um rund 570 Euro unterschieden. Die Preise der anderen zwei Bieter waren derweil beinahe doppelt so hoch.

Günstigster Bieter war die Firma Bau-Steeb aus Sulz mit einer Angebotssumme von 99.666 Euro. Die Gesamtbaukosten für die Maßnahme belaufen sich laut Beller auf rund 130.000 Euro. Zur Finanzierung des Projektes sind im aktuellen Haushalt 210.000 Euro bereitgestellt worden. Die Mitglieder des Technischen Ausschusses stimmten der Vergabe zu.

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