Unser Leser Walter Wadehn hat eine Reaktion auf seinen Leserbrief zum Engagement zahlreicher Unternehmen in Sachen Weltoffenheit bekommen. Diese lässt er nicht unkommentiert.
Viele erfolgreiche Unternehmer und Unternehmen, wie etwa Herr Würth haben den Wählern klar vor den Wahlen gesagt, was für die deutsche Wirtschaft und damit für unseren Wohlstand auf dem Spiel steht, wenn man rechtsextreme und demokratiefeindliche Parteien wie die AfD wählt.
Das Unternehmernetzwerk „Vielfalt ist Zukunft“ setzt sich für eine aktive Gestaltung der deutschen Einwanderung und Integrationspolitik ein. Vielfalt und Offenheit, Rechtsstaatlichkeit und lebendige Demokratie sind die Voraussetzungen, um den Wohlstand aller in Zukunft zu sichern.
Der demografische Wandel wirkt sich heute schon aus. Als Zuwanderungsland insbesondere für qualifizierte Fachkräfte müsse Deutschland weltoffen und tolerant sein, meinen die Vertreter der Initiative der Wirtschaft. Rassismus, Ausgrenzung und Abschottung schwächten den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Befinde mich in guter Gesellschaft
Ostdeutsche Regionen werden meines Erachtens nicht attraktiver, wenn dort die AfD die politische Mehrheit bekäme oder durch AfD und BSW nahezu unregierbar werden. Laut DIHK werden heute 40 Prozent aller neuen Unternehmen von Menschen mit Migrationshintergrund gegründet.
Ich befinde mich daher in guter Gesellschaft von naiven Weltoffenheit berauschten Träumern auch in der deutschen Wirtschaft. Das völkisch-rassistische Milieu überlasse ich gerne dem Leserbriefautoren und anderen Leuten, die mit dem Kampfbegriff „Multikulti“ versuchen in trüben, braunen Gewässern fischen gehen zu können.
Die Fraktionschefs der AfD in den neuen Bundesländern haben angekündigt, dass sie das sogenannte Remigrationsprojekt beginnen wollen, sobald sie in der Regierungsverantwortung stünden. Erschreckend, dass in Thüringen und Sachsen eine solche Partei mit über 30 Prozent gewählt wurde.
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