Unterbränd gilt als Erholungsort: Dazu leistet der Verkehrsverein mit seinem Engagement einen wichtigen Beitrag. Foto: Rainer Bombardi

Die 25 Mitglieder sind vielfältig aktiv. Neben dem Anna-Fest und dem Winterzauber sind auch einige Instandsetzungen geplant.

Der Verkehrsverein Unterbränd stieg im Herbst 2023 wie Phönix aus der Asche, als er dank des Engagements eines motivierten Vorstandsteams seine Auflösung abwendete. Von Beginn an motivierte der Vorsitzende Lutz Rademacher nach der Devise: „Was den Gästen zugutekommt, davon profitiert auch der Ort.“

 

Die inzwischen 25 Mitglieder brachten sich mit einer Reihe von Ideen, Projekten und Veranstaltungen regelmäßig ins Gespräch. In den vergangenen eineinhalb Jahren erwiesen sie sich als Sanierer, Erneuerer, praktische und ideelle Brückenbauer und nährten mit ihren Aktivitäten den Ruf Unterbränds als Erholungsort.

Ein Höhepunkt war der Winterzauber, der als besinnlicher Markt mit reichlich Programm und Angeboten begeisterte. Dass derartige Veranstaltungen nicht nur als solitäre Erfolgserlebnisse die Vereinsaktivitäten bereichern sollen, skizzierte Rademacher bei seinem Ausblick. Er führte eine ganze Reihe von Aktivitäten auf, die sich der Verkehrsverein für das bevorstehende Jahr vornimmt.

Neue Sitzbänke

Hierzu zählen das Anna-Fest am 28. Juli und der Winterzauber ebenso wie das Sägen und Bearbeiten von Holz zur Wiederherstellung und Erneuerung der Sitzbänke oder Brücken an den Wanderwegen. Darüber hinaus kümmert sich der Verein um die Bekämpfung von Seegras im Kirnbergsee, die Wiederinstandsetzung des Basketballkorbs in der Dorfmitte sowie die aufgrund von Forstarbeiten in Mitleidenschaft gezogene Wiederinstandsetzung des Wasserweltensteigs auf Unterbränder Gemarkung.

Uwe Müller berichtete von seinem Engagement als Webmaster der Internetseite des Vereins, von der Dorfgemeinschaft, Vereine und Vermieter von Ferienwohnungen gleichermaßen profitieren sollen.

Viele Übernachtungsgäste

Nicole Zandona von der Touristinfo zeigte auf, dass es lohnenswert sei, sich für einen Ort stark zu machen, auf den knapp die Hälfte der jährlichen Übernachtungen in der Gesamtstadt entfallen. Zudem präsentierte sie die Vorteile des digitalen Meldescheins, der Gastgebern die Meldung von Gästen erleichtere.