Vordere Reihe von links: Ortsvorsteher Thorsten Ade, Bürgermeister Matthias Winter, Sascha Rohrer und Timo Rohrer. Hintere Reihe von links: Stadtkommandant Manuel Suhr, stellvertretender Abteilungskommandant Phillip Hug und Abteilungskommandant Philipp Niethammer Foto: Holzer-Rohrer

Die Einsatzkräfte in Bochingen blickten auf 21 Einsätze zurück. Bürgermeister Matthias Winter zeigte seinen Respekt vor der breiten Aufgabenpalette der Wehr und sprach Lob aus.

Nicht nur die Pflichtaufgaben vorbildlich wahrgenommen, sondern mit zahlreichen Aktivitäten Gelder für Kameradschaftspflege generiert und mit verschiedenen Aktionen in den Ort und das gesellschaftliche Leben hineingewirkt – so präsentierte sich die Bochinger Abteilungswehr Bürgermeister Matthias Winter, dem Stadtkommandanten Manuel Suhr, dessen Stellvertretern Gerhard Jackl und Bernd Schmid.

 

Wahlen Für Kontinuität in der Führungsspitze sprachen sich 32 der 33 Aktiven für den bisherigen stellvertretenden Abteilungskommandanten Philipp Hug aus.

Jugendarbeit Wie konzentriert und auch zeitintensiv die zwölf Jugendlichen an die Feuerwehrarbeit heran- und eingeführt werden, darüber berichtete Jugendwart Patrick Brommer. Motivierende Veranstaltungen wie Lasertag, Zeltlager und Bildersuchfahrt ergänzten das Dienstprogramm und hielten die das Miteinander hoch.

38 Feuerwehrkräfte sind in Bochingen aktiv

Einsätze Abteilungskommandant Philipp Niethammer berichtete von 21 Einsätzen unterschiedlichster feuerwehrtechnischer Anforderungen, welche mit 576 Einsatzstunden zu Buche schlugen. Bedingt durch das Narrentreffen summierten sich die Sicherheitswachdienste und Verkehrsregelungen auf 275 Stunden. 25 der insgesamt 38 Aktiven haben Aus- und Fortbildungslehrgänge wahrgenommen.

Ortsvorsteher Thorsten Ade hob hervor, dass neben den vielfältigen Pflichtaufgaben auch viel für das Miteinander innerhalb der Abteilung aber auch im dörflichen Leben getan werde. Der Jugendwehr dankte er für die Sammelaktion für die Kriegsgräberfürsorge, bei der stolze 1150 Euro zusammengekommen sind.

Brände sensibilisieren für Bedeutung des Ehrenamts

Insbesondere die Brände des vergangenen Jahres hätten stark für die Arbeit der Feuerwehr sensibilisiert und die Bedeutung dieses Ehrenamts für die Gemeinschaft in den Fokus gerückt. Stadtkommandant Manuel Suhr sprach von einem „nicht planbaren Ehrenamt“, weshalb die Feuerwehrarbeit diesbezüglich eine Sonderstellung einnehme, die auch vom Umfeld des Aktiven, insbesondere auch vom Arbeitgeber mitgetragen werden müsse.

Investitionen In Sachen Investitionen hob er Internet, Telefonanschluss und Notstromaggregat hervor, was zum autarken Betrieb des Feuerwehrhauses beitrage. Zudem seien drei neue Tore installiert, die Umkleidekabine mit neuen Spinden ausgestattet und die Fahrzeughalle frisch gestrichen worden, wobei sich die Kameraden wie immer eingebracht haben.

Vorbildliche Probenbesuche gewürdigt

Dank In einer Zeit, in der man die Gesellschaft der Veränderungen hin zum Schlechteren wahrnehme, das Miteinander kälter und rauer werde, sei es gut, dass es etwas gebe, auf das man sich verlassen könne, meinte Bürgermeister Matthias Winter. Er zollte Respekt der beachtlichen Palette an Aufgaben, welche die Feuerwehr abbilden müsse. Die Einsätze beim Biergartenfest, dem Weihnachtsmarkt, der Fasnet und den Renovierungsarbeiten am Gerätehaus stufte er als zusätzliches Ehrenamt ein, wofür es zu danken gelte.

Ehrungen Für 15 Jahre im Dienst wurden die Brüder Sascha und Timo Rohrer geehrt. Matthis Arnold, Thilo Erbrich, Elias Fries, Philipp Hug, Johannes Rapp und Wolfgang Wingerath wurden für ihren vorbildlichen Probenbesuch mit einer Null-Fehlquote lobend erwähnt.