In Rottenburg bleiben die Duschen kalt – trotz Beschwerden. (Symbolfoto) Foto: Riedl/dpa

Trotz der Beschwerde einer Olympiasiegerin wegen kalter Duschen bei einem Radsportevent und Kritik von Bürgern bleibt die Stadt bei ihrem Energiesparkurs.

Rottenburg - Die kalten Duschen in den Sporthallen in Rottenburg haben in den vergangenen Tagen vielfach für Ärger gesorgt: In Wendelsheim beschwerte sich eine Olympiasiegerin und Europameisterin bei einem Radsportevent darüber, dass die Duschen in der Halle kalt waren. Auch beim TuS Ergenzingen gab es Beschwerden zu den Duschen und im Hallenbad hätten Kinder beim Schwimmen blaue Lippen gehabt.

Verwaltung sagt, wie es weitergeht

Auf Nachfrage unserer Redaktion bei der Stadtverwaltung stellt sich heraus: Die Verwaltung setzt weiterhin auf kalte Duschen im Energiekrieg gegen Putin. Birgit Reinke, Leiterin des Amts für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerengagement, sagt: "Es gibt keine Änderung. Der Beschluss bleibt bestehen."

Im Hallenbad ist es wieder wärmer

Das einzige Zurückrudern hat es bei der Wassertemperatur in den Schwimmbecken des Hallenbads gegeben. Dort wurde die Temperatur von 23 Grad im Schwimmerbecken wieder auf 25 Grad erhöht. Im Variobecken wurden die Temperatur wieder von 25 auf 27 Grad erhöht, im Kleinkindbecken soll das Wasser wieder 30 Grad haben. Dort waren es aufgrund eines Defekts nur 26 Grad.