Kaum ein Thema wird so emotional diskutiert wie die Windkraft. (Symbolbild) Foto: WINDCOLORS - stock.adobe.com

Windräder abzulehnen, bedeute nicht automatisch, für Kohle und Atomkraft zu sein, stellt unser Leser Bernd Hoffmann aus Sulz klar und reagiert damit auf Guido Laggais Leserbrief.

Es gibt für Windkraftanlagen im Wald im Schwachwindland Baden-Württemberg durchaus Alternativen außerhalb von Kohle und Atomkraft.

 

Die repressive Idee von Herrn Laggai, den Windkraftgegnern die Stromlieferung zu reduzieren, zeigt zwei Fehlvorstellungen auf: Weder steigt der Stromverbrauch noch haben wir Strommangel in Deutschland. Wir haben aber zu viel Schwankungsstrom, noch mehr davon zu fordern (und so schnell wie möglich) ist bedenklich.

Es besteht kein Gleichgewicht von Stromerzeugung, Leistungsfähigkeit des Stromnetzes, Verbrauch, Stromspeicher und der erforderlichen Flexibilisierung des Gesamtsystems in Deutschland.

Man kann daher durchaus für eine Abbremsung des allein durch Subventionsgelder angetriebenen und den anderen Bestandteilen völlig enteilten EE-Erzeugungs-Express sein, ohne gleich für Atomkraft und Kohle zu sein – als Steuerzahler mit gesundem Menschenverstand und Interesse am Erhalt unseres Waldbestands.

Bernd Hoffmann, Sulz

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