Der zweite Bauabschnitt für das Glasfasernetz in Gütenbach geht in den Endspurt. Am Mittwoch, 24. November, geht das Netz offiziell in Betrieb. Foto: © alphaspirit – stock.adobe.com

Am Mittwoch, 24. November, soll offiziell das Breitbandnetz in Gütenbach, zweiter Bauabschnitt, in Betrieb genommen werden.

Gütenbach - Die Arbeiten zum Ausbau des kommunalen Glasfasernetzes im zweiten Bauabschnitt in Gütenbach kommen in den Endspurt. Rund 150 Hausanschlüsse konnten bereits betriebsbereit an den Netzbetreiber Stiegeler übergeben werden. Baubeginn des zweiten Bauabschnitts, der einige Teile des Kernortes und den Außenbereich umfasst, war am 19. Oktober 2020.

Lange Winterpause

Durch den langen Winter war über mehrere Monate keine Bautätigkeit möglich. Nach der erzwungenen Winterpause konnte die Baufirma KTS mit vier Kolonnen gleichzeitig die Arbeit wieder aufnehmen. Da in nächster Zeit alle Hausanschlüsse über die schnelle und sichere Glasfaser-Technologie im Internet surfen können, wird am Mittwoch, 24. November, das Netz offiziell in Betrieb genommen.

Feierstunde zur Inbetriebnahme

Bürgermeisterin Lisa Hengstler begrüßt die Mitglieder des Gemeinderats, Felix Stiegeler, Geschäftsführer des Netzbetreibers Stiegeler, Vertreter der Baufirma, des Planungsbüros sowie des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar zu einer kleinen Feierstunde. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist ein 2-G-Nachweis sowie eine Voranmeldung bis 22. November per E-Mail bei Franziska Spath, spath@guetenbach.de, erforderlich. Interessierte können sich bei der Firma Stiegeler unter www.stiegeler.com erkundigen, wie der Anbieterwechsel funktioniert und welche Tarife angeboten werden.

Informationen zum Ausbau:

Es sind 256 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben worden. Davon haben sich 233 für einen Glasfaser-Hausanschluss (Anschluss und Ablagen) entschieden. Insgesamt werden 23  000 Meter Glasfaserkabel im öffentlichen Raum verlegt. Dazu kommen noch einmal 63 000 Meter für die Hausanschlüsse.

Die Bau und Nebenkosten betragen 4,3 Millionen Euro; die Förderung vom Bund liegt bei 1,92 Millionen Euro, die Förderung des Landes bei 1,54 Millionen Euro. Für die Kommune verbleiben Kosten von 845 800 Euro