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Endingen Polizei bestätigt: Vermisste Joggerin ist tot

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Auch Rettungstaucher wurden bei der Suche nach der vermissten Joggerin eingesetzt. Foto: Seeger

Endingen - Die seit Sonntag vermisste 27-jährige Joggerin Carolin Gruber ist tot. Am Donnerstagabend bestätigte die Polizei, dass es sich bei der am Donnerstag kurz vor 15  Uhr zwischen Endingen und Bahlingen am Kaiserstuhl gefundenen Frauenleiche um die vermisste Carolin Gruber handelt. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Ein Verbrechen könne nicht ausgeschlossen werden.

Die Polizei hatte am Donnerstagnachmittag in einem Waldstück am "Freiburger Weg" zwischen Endingen und Bahlingen eine Frauenleiche entdeckt.

Polizeibeamte eines 30-köpfigen Einsatzzuges fanden die tote Frau unweit eines Bestattungswaldes zwischen Endingen und Bahlingen. Dieser liegt etwa 1500 Meter südöstlich von der Stadthalle in Endingen, wo Zeugen Carolin Gruber am Sonntag angeblich zuletzt gesehen hatten. Zuvor hatte die Polizei bereits Gerüchten aus dem Internet widersprochen, wonach man bereits am Mittwoch zwischen Endingen und dem weiter nördlich gelegenen Ort Forchheim (Kreis Emmendingen) eine Tote entdeckt habe. "Das waren nur Vermessungsarbeiten", betonte Polizeisprecher Walter Roth.

Zur Leichenfundsituation hielten sich die Ermittler aus taktischen Gründen noch bedeckt: Bis in den Abend hinein wurde der abgesperrte Fundort kriminaltechnisch erfasst: Film- und Fotodokumente für die weitere Polizeiarbeit wurden erstellt, und Spuren wurden gesichert, bevor die Tote in die Rechtsmedizin nach Freiburg überführt wurde.

Carolin Gruber war am Sonntagnachmittag nicht vom Joggen heimgekehrt und am Abend von ihrer Familie als vermisst gemeldet worden. Seither wurde in und rund um Endingen intensiv nach der Sportlerin mit der lila Laufjacke und dem schwarzen Stirnband gesucht.

Mehr als 100 Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte waren zeitweise im Einsatz. Von Anfang an stand der Verdacht eines Gewaltverbrechens im Raum, zumal das Handy der Vermissten nicht geortet werden konnte. Hinweise, dass Carolin Gruber weggelaufen sei oder sich etwas angetan haben könnte, gab es hingegen nicht. Gearbeitet wurde bei der fünftägigen Suche unter anderem mit Suchhunden, einem Helikopter und Kameradrohnen. Mit Rettungstauchern wurden seit Mittwoch zudem auch zwei Weiher am Endinger Stadtrand durchkämmt, ohne dabei einer konkreten Spur zu folgen. Gefunden wurde die Tote dann etwa einen Kilometer weiter südöstlich.

Endinger verfolgen Fall mit Hoffen und Bangen

Die Menschen in der 9200 Einwohner zählenden Kleinstadt verfolgten den Fall mit Hoffen und Bangen: "Die Betroffenheit im Ort ist enorm groß", sagte Roth. Die katholische St. Peter Gemeinde Endingen hat für Donnerstag und Freitag zu ökumenischen Gedenkveranstaltungen für Carolin Gruber eingeladen. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei hat eine 20-köpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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