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Zum geplanten Aus des Projekts „Wohnraum für alle“ in Nagold schreibt uns unsere Leserin Helga Mühleisen ihre Meinung

Wie schwierig es ist, in Nagold bezahlbaren Wohnraum zu finden, erfahre ich ständig von den Besucherinnen und Besuchern des Café Kreuzermarkt.

 

Wie schwer sich Vermieter tun, ihre Wohnung an Menschen zu vermieten, die zu der Gruppe „unteres Einkommen“ gehören, habe ich bei mir erlebt. Nach sehr unangenehmen Erfahrungen mit Mietern habe ich mir lange überlegt, ob und an wen ich meine Wohnung wieder vermieten würde.

Das Konzept der Diakonie „Wohnraum für Alle“ hat mich auf den Gedanken gebracht, mich an Franz Röber zu wenden. Er hat mich durch seine professionelle Vorgehensweise beeindruckt und überzeugt. Er hat die richtige Familie für mich und die Wohnung gefunden. Ich habe sie an diese Familie vermietet, die seither glücklich in dieser Wohnung lebt. Ich bin sehr zufrieden mit diesen Mietern und Herrn Röber sehr dankbar für die Vermittlung.

Ich finde es schade, dass Stadt und Gemeinderat das Projekt nicht mehr weiter finanziell unterstützen wollen und es Ende des Jahres auslaufen wird. Das ist für bezahlbaren Wohnraum Suchende aber auch für mögliche Vermieter ein Verlust.

Ich wünsche sehr, dass sich bis Ende des Jahres über Franz Röber etliche neue Mietverhältnisse bilden und Menschen in Nagold ihr Zuhause finden werden.

Helga Mühleisen, Nagold

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