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Empfingen "Wasser marsch" macht richtig Spaß

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Die Feuerwehr muss sich durch stark verrauchte Räume kämpfen und auf engem Terrain die Menschenrettung vornehmen. Foto: Schwarzwälder Bote

Ein besonders schweres Szenario auf schwierigem Gelände erwartete die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Empfingen sowie der Abteilung Wiesenstetten im Rahmen ihrer Hauptübung am Samstag.

Empfingen-Wiesenstetten. Zahlreiche Besucher, darunter Empfingens Bürgermeister Ferdinand Truffner, wohnten der Hauptübung bei, welche vom Gesamtkommandanten und Abteilungskommandanten Dieter Eger kommentiert wurde.

Bei dem simulierten Brand in einer angebauten Scheune an einem Wohnhaus in der Hauptstraße 26 galt es, mehrere Personen in beiden Gebäuden auszumachen und zu retten. Unverzüglich nach dem Eintreffen des ersten Fahrzeugs leiteten die Kameraden die Maßnahmen zum Hauptlöschangriff und zur Menschenrettung ein. Ein Nachbar vernahm Hilferufe aus dem Wohnhaus. Die genaue Anzahl der dort befindlichen Personen war zunächst nicht bekannt. Insbesondere das Treppenhaus, aber auch die anliegende Scheune zeigten eine starke Rauchentwicklung. Während der Atemschutztrupp über das Erdgeschoss das Wohnhaus betrat, um menschenrettende Maßnahmen einzuleiten, übernahmen die Kameraden die Brandbekämpfung über die Hausvorderseite. Parallel rückten weitere Atemschutzgeräteträger in das Innere der Scheune vor, während die Riegelstellung zu den benachbarten Gebäuden aufgebaut wurde.

Hierbei konnte erstmals der Feuerwehr-Nachwuchs sein Können demonstrieren. Dementsprechend beherzt gaben die beiden Jugendfeuerwehrleute aus Wiesenstetten auch den Befehl zum "Wasser marsch" und übernahmen die Riegelstellung auf der Vorderseite des Wohnhauses. Kurz nachdem die Atemschutzgeräteträger im dichten Rauch des Wohnhauses verschwunden waren, machte sich bereits eine verletzte Person im Innern bemerkbar.

Vier Atemschutztrupps

Insgesamt vier Atemschutztrupps waren in beiden Gebäuden mit der Personensuche und Brandbekämpfung währenddessen beschäftigt. Zur Sicherung des Rückzugswegs brachten die Kameraden am Balkon eine Leiter an und brachten den Überdrucklüfter in Stellung, welcher das Wohnhaus vom dichten Rauch befreite.

Letztlich wurden vier verletzte Personen an die drei Helfer des DRK-Ortsvereins Mühringen-Wiesenstetten unter der Leitung von Meinrad Fischer übergeben. Für die DRK-Einsatzkräfte galt es, mehrere Brand- und Schürfwunden sowie Rauchgasvergiftungen zu behandeln.

Die Feuerwehr war mit circa 40 Personen und fünf Fahrzeugen im Einsatz. Kommandant Eger zeigte sich mit der Leistung seiner Kameraden zufrieden. "Die Feuerwehrleute mussten sich mit sehr beengten Verhältnissen auseinandersetzen und sich durch stark verrauchte Räume kämpfen", erklärte Eger. Trotz zweier Wärmebildkameras mussten diese sich aufgrund des dichten Rauches auch durch Abtasten mit der Umgebung vertraut machen. "Das war ein schwieriges Gebäude, welches durch die beengten Zufahrtswege die Kameraden vor Herausforderungen stellte", betonte Einsatzleiter Matthias Lohmiller. "Es gibt viele Grundstücke in Wiesenstetten, bei denen sich diese Situation ähnlich darstellen würde", verriet Lohmiller ferner. Relativ wortkarg, aber nicht minder beeindruckt gab sich Bürgermeister Truffner im Anschluss der Hauptübung. "Das war ein absolut reibungsloser Ablauf. Wir haben eine echt starke Feuerwehrtruppe", stellte Truffner fest.

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