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Empfingen Von 1870 bis 1945: zahlreiche Bilder aus drei blutigen Konflikten

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Dieses Bild der Soldaten entstand 1938 oder 1939 vor dem Empfinger Rathaus. Auf der obigen Tafel ist zu lesen: "Marktflecken Empfingen, Oberamt Haigerloch". Der Heimatkreis ist auf der Suche nach Bürgern, die eventuell einen der Soldaten kennen. Foto: Heimatkreis Empfingen Foto: Schwarzwälder Bote

Empfingen (sam). Im komm enden Jahr soll es eine Ausstellung im Heimatmuseum Empfingen geben.

Der Heimatkreis Empfingen habe, wie Dieter Reich unserer Zeitung erzählt, eine große Anzahl an Soldatenbildern, Sterbebildern sowie Vermisstenbilder und weiterer Beiträge. Aus dieser Sammlung heraus soll die Geschichte der Soldaten in Empfingen an die heutige Generation herangetragen werden.

Die Ausstellung werde Bilder und Beiträge aus drei Kriegen vereinen: dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870 bis 1871, dem Ersten sowie dem Zweiten Weltkrieg.

Soldatenbild bringt Fragen

Durch das viele Material, das sich hierzu im Heimatkreis ansammelte, keimte die Idee zur Ausstellung. "Genau das ist das Interessante", meint Reich. "Menschen, deren Opas in den Krieg zogen und eventuell nie zurückkamen, können in der Ausstellung die Geschichte entdecken." Vielleicht werden aufgrund der ausgestellten Bilder noch mehr Geschichten aufgedeckt.

Eines der Bilder aus der Sammlung wirft dem Heimatkreis Empfingen allerdings Fragen auf. "Das Bild wurde vor dem Empfinger Rathaus aufgenommen", erzählt Reich. "Im Jahr 1938 oder 1939. Wobei wir eher denken, es zeigt das Jahr 1939."

Wichtiges Anliegen

Das Bild zeige Soldaten, von welchen wohl keiner mehr lebt. Entweder sind sie im Zweiten Weltkrieg gefallen oder wurden als vermisst gemeldet, wie Reich erklärt. Auf der Tafel, die sich über den Soldaten befindet, ist zu lesen: "Marktflecken Empfingen, Oberamt Haigerloch".

Für den Heimatkreis ist es ein wichtiges Anliegen, herauszufinden, ob noch heute jemand einen oder mehrere der Soldaten auf dem Bild erkennen oder sogar einen Vorfahren auf dem Bild haben. Somit bittet der Heimatkreis, sich bei Mitglied Dieter Reich unter der Telefonnummer 07485/9 81 19 zu melden.

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