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Empfingen Verantwortung und Identität sind Themen bei Bibelwoche

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Empfingen/Sulz. Die ökumenische Bibelwoche in Empfingen, Wiesenstetten und Renfrizhausen beginnt am kommenden Sonntag, 26. Januar, mit einem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst. Thematisch geht es in der Bibelwoche um das fünfte Buch Moses.

Empfingens evangelischer Pfarrer Christoph Gruber, der gemeinsam mit vielen anderen Referenten die ökumenische Bibelwoche vorbereitet hat, erzählt, worum es in der Woche geht: "Wie oft vergessen wir, wo wir das Auto geparkt haben, den Schlüssel hingelegt, etwas Notwendiges einzukaufen. Die ganz alltägliche Vergesslichkeit wird in der ökumenischen Bibelwoche zum Deuteronomium aber nicht im Mittelpunkt stehen." Die alltägliche Bitte "Denkst du bitte daran, dass..." sei schon näher am Anliegen des Deuteronomiums, also des 5. Buchs Mose. "Denn nicht zu vergessen, heißt ja auch, sich zu kümmern, Verantwortung für andere und für die Gemeinschaft, in der wir leben, zu übernehmen. Wie das gelingen kann, darum soll es in dieser Bibelwoche gehen", sagt Gruber.

Die Überschrift "Vergesst nicht" sei eine wichtige Aufforderung im fünften Buch Moses. "Vergesst Gott nicht, seine Weisungen, seine Liebe, seine Sorge, seine Gegenwart, seine Forderungen", so Gruber. Damals wie heute sei das aktuell. Säkularisierung, also die Verweltlichung, greife nicht erst heute um sich. Sie sei schon immer da gewesen. "Wir heute spüren es möglicherweise viel deutlicher und hören und lesen davon, erfahren es in unseren Gemeinden", so Gruber. Auch deshalb seien die Texte aus dem fünften Buch Mose so aktuell.

Gottes Wort erfahrbar

Identität ist ein weiteres Thema dieser Bibelwoche. "Wer wir sind, hängt zentral damit zusammen, welche Geschichten wir über uns erzählen, an was wir uns erinnern, welche Erfahrungen uns geprägt haben, wo unsere Wurzeln liegen." Das Deuteronomium erzähle von der Identität des Gottesvolkes. Es fordere seine Leser dazu auf, sich selbst in diese Geschichte zu verstricken. Es behaupte, dass Gottes Wort hautnah und prägend erfahrbar sei. "Und das Wort Gottes macht mutig für die Zukunft und heilt die Wunden der Vergangenheit. Damit hält es uns im Leben. Und das nicht nur zu biblischen Zeiten, sondern auch bei den Themen, die uns im neu beginnenden Jahr 2020 umtreiben", ist sich Gruber sicher.

Die Bibelwoche ist ökumenisch, das wird schon beim gemeinsamen Eröffnungsgottesdienst am Sonntag, 26. Januar, in St. Georg in Empfingen, deutlich, den Dekan Alexander Halter und Pfarrer Christoph Gruber vorbereitet haben. Aber auch in der Zusammensetzung der Referentinnen und Referenten zeigt die ökumenische Verbundenheit. "Das ist eine klasse Mischung aus Haupt- und Ehrenamtlichen, katholischen und evangelischen Geschwistern", freut sich Gruber. Auch die unterschiedlichen Orte laden ein, andere Räume und Orte zu besuchen. 

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