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Empfingen Unmut über geplante Anti-Corona-Demo

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Diese Banner hängen am Mittwochmorgen in Empfingen. Foto: privat

Empfingen - Die Empfinger reagieren auf die Anti-Corona-Demo vor ihrer Haustür schon bevor diese überhaupt stattgefunden hat. Auf drei großen Bannern war am Mittwochmorgen zu lesen, was ihr Kommentar zum Thema ist. Wenn auch nur kurz.

Ferdinand Truffner, der junge Empfinger Bürgermeister, ist auf Zack. Das sieht man unter anderem an seiner Reaktionsgeschwindigkeit in den sozialen Medien. Er erläutert Kommunalpolitisches via Empfi-TV, dem Youtube-Kanal der Gemeinde, und verkündet Neuigkeiten via Facebook. Dort hält Truffner mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg.

Truffner lässt Plakate mangels Genehmigung wieder abhängen

Auch im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt er deutlich, dass er eine Anti-Corona-Demonstration in Empfingen nicht für sinnvoll hält. Die Veranstaltung unter dem Motto "Demo für Freiheit und Frieden – Coronamaßnahmen" sollte am Mittwoch um 17 Uhr am Tälesee-Parkplatz beginnen und etwa eine Stunde später am Baumarkt in der Horber Straße enden (wir berichten noch). Und zwar ohne Truffner. Der hilft lieber seinem Vater bei der Kartoffelernte.

Der Bürgermeister ist nicht der einzige, der seine Meinung zur Demo kundtut. Offenbar gibt es auch Empfinger Bürger, die öffentlich darauf reagiert haben: Am Mittwochmorgen hingen nämlich plötzlich drei große Leintücher, die jemand mit Botschaften versehen hatte, im Ort – bei der Kirche, am Rathaus und an einem Bauzaun am Ortseingang nahe des Treffpunkts für die Demo.

Auf dem einen stand "Intelligenz ohne dich ist alles doof – Impfung doof, Fakten doof, Regierung doof ...", und auf dem anderen "In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen Idioten nach Schuldigen." Auf Nummer drei schließlich war der Satz zu lesen: "Wer eine Maske unangenehm findet wird ein Beatmungsgerät hassen." Diese und andere Sprüche fanden sich zudem noch auf A4-Ausdrucken, die an einem Geländer befestigt waren. "Das ist die Empfinger Reaktion auf die Corona-Demo", meint Ferdinand Truffner.

Selbst wenn die Botschaften der Plakate eher seiner Meinung entsprechen als die der Demonstranten gestern: Der Rathaus-Chef ließ die selbst gemachten Plakate gleich wieder abhängen. "Egal ob für oder dagegen", erklärt er, "wenn eine Plakatierung hängt, die nicht genehmigt ist, wird sie entfernt". Das hat Truffner auch gleich morgens auf der Facebook-Seite seiner Gemeinde gepostet.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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