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Empfingen Telekom hat Qual der Trassenwahl

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An der Hauptstraße in Wiesenstetten, Höhe der Abzweigung in die Imnauer Straße, werden derzeit Kabel verlegt. Foto: Hopp

Empfingen-Wiesenstetten - Aufgerissene Gräben, Erdhaufen und Kabelrollen: Die Telekom ist derzeit auf der Hauptstraße in Höhe der Abzweigung in die Imnauer Straße in Wiesenstetten zugange. Doch statt dem heiß ersehnten DSL-Anschluss für eine schnelle Internet-Verbindung widmet sich das Kommunikationsunternehmen dem Telefonnetz.

Immerhin: Vorsorglich werden dort schon einmal Leerrohre miteingezogen, in die man theoretisch auch die DSL-Kabel verlegen könnte.

Wirtschaftlichste Lösung finden

Doch das will noch nichts heißen. Denn es stellt sich derzeit noch die Frage, welchen Weg das Hochgeschwindigkeits-Internet seinen Weg nach Wiesenstetten nehmen wird. An dieser Frage hakt es nämlich momentan, wie der Empfinger Hauptamtsleiter Theo Walz auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt. Ihmzufolge gebe es drei Trassen, über die man die Glasfaserkabel vom Gewerbegebiet Autobahnkreuz nach Wiesenstetten zum Einspeisepunkt beim ehemaligen Feuerwehrhausbringen könne. Nun sei die Telekom dabei, die für sie wirtschaftlichste Lösung zu finden.

Die erste Variante führt entlang der Ortsdurchfahrt. Bei der zweiten Lösung würde das Kabel anfangs entlang der Ortsdurchfahrt geführt, aber schon beim Dorfgemeinschaftshaus geht es dann über die Nordstetter Straße, entlang des Fußwegs in Richtung Kindergarten und von dort würde es dann später wieder zur Ortsdurchfahrt zurückgeführt. Diese Alternative war bereits in der vergangenen Gemeinderatssitzung angesprochen worden, als es um die Sanierung des Fußwegs in Richtung Kindergarten gegangen war.

Hier muss das Gremium nun beschließen, ob es diesen Weg auch ohne ELR-Mittel, die für diese Maßnahme nicht bewilligt worden waren, sanieren möchte. Sollte sich die Telekom dazu entschließen, diesen Weg zu nehmen, könnte sie wohl – so rechnete Empfingens Bürgermeister Albert Schindler in der Sitzung – Geld sparen. Ob der Weg saniert wird, hänge aber nicht von der Telekom ab, macht Walz klar. Auch wenn das Kommunikationsunternehmen sich gegen diese Möglichkeit entscheidet, steht es dem Gremium frei, die Sanierung für rund 21 000 Euro in Angriff zu nehmen.

Die dritte Variante der Kabel-Trasse führt nördlich von Wiesenstetten, zuerst ein Stück der Kreisstraße entlang in Richtung Dommelsberg, um dann abzuzweigen und entlang von Rasenwegen um den Ort herumgeführt zu werden bis in die äußere Hauptstraße.

Nun hängt es von der Telekom ab. Walz und Schindler warten auf die Entscheidung, die schon seit Wochen auf sich warten lässt. Das Problem, so Walz, liege daran, dass die Telekom im Moment nicht wisse, ob sie den Punkt, an dem das schnelle Internet in die Leitung eingespeist werden soll, verlegen will. Dieser befindet sich aktuell beim ehemaligen Feuerwehrhaus in der Hauptstraße. Sollte dieser Punkt verlegt werden, zum Beispiel in Richtung Imnauer Straße, wäre die letztgenannte Trasse um den Ort herum wohl nicht mehr so gefragt. Für den Zeitplan der DSL-Verbindung bedeutet dies, dass sich der Beginn der Arbeiten noch etwas verzögert: "Der Startschuss soll nach den Sommerferien fallen", meint Theo Walz. Sollte das Netz stehen, wäre eine Verbindung von 25/Mbit je Sekunde möglich, im Bereich des Verteilers sogar 50 Mbit (zum Vergleich: im Moment gibt es an manchen Stellen lediglich eine Leistung von 384 bis 768 Kbit je Sekunde).

Die Fertigstellung der 75 000 Euro teuren Maßnahme (40 Prozent der Kosten werden bezuschusst) ist für Ende des Jahres geplant. "Rechtzeitig vor Weihnachten", wünscht sich Theo Walz im Namen der Gemeindeverwaltung, das Ende des langwierigen Thema in Wiesenstetten.

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