Suche nach einem geeigneten Platz geht weiter. Geld für neue Geräte bereits im Haushalt eingeplant.
Empfingen - Bislang waren die Versuche der Gemeinde, einen geeigneten Platz für eine Skateanlage zu finden, erfolglos. Vielleicht könnte der Penny-Parkplatz , wenn der Supermarkt schließt, als Rollpiste genutzt werden.
Die alten Rampen und Boxen, des Skateparks sind derzeit im Empfinger Bauhof eingelagert. Wann sie wieder aufgestellt werden, ist unklar. "Bis zur Stunde haben wir keinen geeigneten Platz mit 300 bis 400 Quadratmetern gefunden, der momentan ungenutzt ist", sagt Bürgermeister Albert Schindler auf Nachfrage unserer Zeitung. "Ich könnte mir vorstellen, dass der Penny-Parkplatz, zumindest eine Zeit lang, als Skateanlage genutzt werden könnte."
Zwar haben die Gemeinde und die Investitionsgesellschaft, der das Penny-Gelände in Empfingen gehört, noch keinen Kontakt zueinander aufgenommen, doch sollte es nicht sofort einen Nachmieter geben, wird Schindler diese Idee vorbringen.
Die jungen Empfinger Skater Lasse Schmieder und Luca Blocher sammelten vor über einem Jahr fast 100 Unterschriften für eine Skateanlage in Empfingen. Der Gemeinderat stellte daraufhin Haushaltsmittel für weitere, neue Geräte bereit, die bis jetzt allerdings nicht ausgegeben werden konnten.
Als favorisierter Standort kam ursprünglich der Parkplatz bei der Tennisanlage, der ehemals als Verkehrserziehungsplatz diente, in Frage. Laut Bürgermeister Schindler hatte jedoch der Tennisclub Bedenken wegen der Geräuschkulisse und der Nähe zu den Wohnhäusern. Deshalb wurde dieser mögliche Standort wieder aufgegeben. Ein weiterer Platz am Eingang des ehemaligen Kasernengeländes kam nicht in Frage, da der Belag nicht glatt genug war.
Eine neue Fläche für die Skateanlage zu asphaltieren kommt für Schindler nicht in Frage: "Das würde die Gemeinde 25 000 bis 30 000 Euro kosten."
Und was machen die Empfinger Skater, solange es keine Anlage gibt? Solche, die ein Auto besitzen, müssen bis nach Frommern oder Horb fahren, um auf einer größeren Anlage zu skaten. Der elfjährige Lasse Schmieder nutzt die Geräte bei der Hohenzollernhalle in Betra. "Dort könnte man die alten Empfinger Geräte doch auch aufstellen", schlägt seine Mutter Elke Hellstern-Schmieder vor, "dann werden sie wenigstens genutzt." Die Jungs lassen sich auf alle Fälle nicht von ihrem Hobby abhalten. Lasse ist erst neulich in Horb bei der Eröffnung des Funparks als einer der Jüngsten bei den Contests mitgefahren – und das recht erfolgreich.