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Empfingen Prinz von Preußen weiht Straße ein

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"Entdecken, reden, feiern": Der Innovationscampus Empfingen feiert seine Einweihung.  Foto: Begemann Foto: Schwarzwälder-Bote

"Entdecken, reden, feiern" – unter diesem Motto feiert der Innovationscampus in Empfingen am Samstag, 17. September, seine Einweihung. Zu Gast ist auch deutscher Hochadel: Der Prinz von Preußen weiht Deutschlands erste Preußenstraße als Zufahrt zum Campus ein.

Empfingen. Hubert Grosser, Geschäftsführer des Empfinger Innovationscampus, erzählt beim Pressetermin im Empfinger Hof begeistert davon, was die Empfinger am 17. September erwartet – am Tag der feierlichen Einweihung des Innovationscampus: "Die Besucher sollen die Möglichkeit haben, den Campus zu entdecken, mit uns zu reden und gemeinsam zu feiern." 17 Themen aus den Forschungsgebieten Energie und Umwelt werden an unterschiedlichen Ständen präsentiert.

Das große Fest funktioniert nicht ohne die Hilfe zahlreicher Empfinger. Grosser sagt: "Ich bin begeistert von den Empfinger Vereinen. Sie übernehmen die Bewirtung der Gäste." Um das Flair der ehemaligen militärischen Nutzung des Geländes, auf dem sich mehrere Bunker befinden, für die Besucher erlebbar zu machen, hat sich Grosser etwas Besonderes einfallen lassen: "In einem der Bunker wird es bei Kerzenlicht Kaffee und Kuchen geben." Außer der Bewirtung vieler Vereine tragen die Empfinger auch noch zum Unterhaltungsprogramm bei: Der Trachtenverein tritt auf, der Musikverein spielt das Hohenzollernlied und der Schützenverein hat einer Überraschung geplant. Auch das DRK ist im Einsatz, die Freiwillige Feuerwehr übernimmt die Verkehrsregelung.

Mit der Einweihung des Campus erleben die Empfinger auch die feierliche Eröffnung der Preußenstraße. So heißt die etwa 800 Meter lange Zufahrtsstraße zum Campus. Grosser sagt: "Es ist die erste Preußenstraße, die es in Deutschland gibt." Um 12 Uhr werden Prinz Georg Friedrich Prinz von Preußen, der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II., ein Vertreter der Landesregierung und Empfingens Bürgermeister Albert Schindler das Straßenschild enthüllen.

Zuvor wolle sich der Prinz von Preußen auf dem Empfinger Rathaus in das Goldene Buch der Gemeinde eintragen, das zu diesem Zweck extra angeschafft werde. Grosser könnte sich vorstellen, dass man den Prinzen nach dem Termin auf dem Rathaus dann in einer Kutsche zum Campus chauffieren könnte. Ob diese Idee umsetzbar ist, steht jedoch noch nicht fest.

Kostenloser Pendelbus

Damit die Empfinger alle stressfrei an der Eröffnung teilhaben können, richtet der Innovationscampus einen kostenlosen Pendelbus ein. Er soll zwischen 11.15 und 19 Uhr zwischen dem Tälesee-Parkplatz und dem Innovationscampus hin- und herfahren. Parkmöglichkeiten direkt am Campus wird es laut Grosser keine geben.

Auf dem Innovationscampus werden die Besucher dann unter anderem Elektroautos sehen, neuartige Speichertechnologie und eine Technik, die unter dem Namen "High Temperature Carbonisation" (HTC) bekannt ist. Dabei wird aus Klärschlamm und Abfällen innerhalb kurzer Zeit Kohle hergestellt. Außerdem wird der Empfinger Schreiner Klaus Brendle ein sogenanntes Domhaus auf dem Campus aufbauen.

Die energieeffizienten Domhäuser könnten – meint Grosser – eines Tages ein Erfolg in der Mongolei werden. Dort sind viele Menschen Nomaden. Doch viele von ihnen zieht es in die Hauptstadt Ulan Bator. Dort könnte man für sie Domhäuser bauen. Ein Domhaus sei innerhalb eines Tages aufgebaut, sagt Grosser. Damit sei die Mongolei ein potenzieller Zukunftsmarkt für diese Bautechnologie.

Dank der Kontakte Grossers in die Mongolei kommen am Eröffnungstag auf einige mongolische Studenten nach Empfingen, um dort eine Jurte, das traditionelle Zelt der Nomaden, für die Besucher aufzubauen. "Sie sehen, Empfingen wird zum Nabel der Welt. Von hier aus geht es raus in die ganze Welt", sagt Grosser mit Vorfreude auf das, was auf dem Innovationscampus alles entstehen soll.

Welche Unternehmen und Projekte sich im Einzelnen präsentieren werden, möchte Grosser noch bekannt geben. Unter anderem habe sich eine "gute Kooperation" mit der Dualen Hochschule Stuttgart Horb ergeben.

 
 

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