Die Kandidaten der Bürgerunion möchten nach der Wahl mit den Empfingern an einem Strang ziehen – hier schon mal symbolisch. Foto: Bürgerunion Foto: Schwarzwälder-Bote

Bürgerunion möchte mit den Empfingern an einem Strang ziehen

Empfingen. "Mit Ihnen ziehen wir an einem Strang" – so stellen sich die neun Kandidaten der Bürgerunion in einem Prospekt zur Gemeinderatswahl vor. Diesen Leitspruch haben bereits die vier bisherigen Ratsmitglieder unter Listenführer Bernd Herwanger zur Wahl 2009 skizziert. Dies soll auch nach der Wahl am kommenden Sonntag als sinnvolle Richtlinie für Beratung und Entscheidung anstehender Vorhaben als Devise gelten.

Die Bürgerunion und Bernd Herwanger hatten damals folgendes ausgeführt: "Empfingen ist Empfingen und keine Metropole. Es hat noch sein eigenes Gesicht, das den Ort deutlich von anderen Kommunen mit kommerziellem Einheitsgesicht unterscheidet. Es ist groß genug, um alles zu bieten, was man für ein Leben im Alltag braucht und zugleich ist es noch klein genug, um überschaubar und ›heimelig‹ zu sein. Nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll!"

Sicherung des Schulstandorts und Ausbau der Kinderbetreuung

Als "sinnvolle" Ziele nennt die Bürgerunion in ihrer Mitteilung: die Sicherung des Schulstandorts, den Ausbau einer sinnvollen Kinderbetreuung und Jugend-Sozial-Arbeit, die Stärkung des Einzelhandels im Ortskern, eine maßvolle Ansiedlung neuer Betriebe in den Gewerbegebieten, die Gestaltung des Ortskerns, die das historische Empfingen berücksichtigt, und die Verkehrsentlastung des Ortskerns

Gemeinsam mit den Ratsmitgliedern der Unabhängigen Bürgerliste seien viele dieser Ideen in den vergangenen fünf Jahren beschlossen und umgesetzt worden. Mit diesen Anregungen wollen Doris Ladenburger, Rainer Schäfer, Beatrix Söll-Bossenmaier, Edgar Ketterer, Florian Lutz, Jürgen Schreiner, Stefan Öhlschläger, Benjamin Hauser und Albert Fritz auch künftig für Empfingen einsetzen – ob letztlich als gewähltes Ratsmitglied oder weiterhin nur als Bürger.

Wie die Bürgerunion weiter in ihrer Mitteilung formuliert, will sie dabei "für unser Kleinzentrum keine Stadtentwicklung", jedoch "unsere seit Jahren in der Planung befindliche Nordumgehung in die L 463 Richtung Haigerloch jenseits der E 41 einmünden lassen".

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