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Empfingen Klaus Lang scheitert bei "Das Ding des Jahres"

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Der Empfinger Klaus Lang baut gemeinsam mit Cornelia Maier das "HelioTent" in der ProSieben-Sendung "Das Ding des Jahres" auf. Foto: ProSieben/Willi Weber

Empfingen - Mit Jury-Mitglied Joko Winterscheidt ist Erfinder Klaus Lang aus Empfingen in der ProSieben-Sendung "Das Ding des Jahres" schnell per Du. Für das Finale reicht es trotzdem nicht. Ausgerechnet von der Erfindung, gegen die Klaus Lang antritt, ist Model und Moderatorin Lena Gercke besonders angetan.

Für Klaus Lang und Cornelia Maier aus Empfingen wurde es am Mittwochabend in der ProSieben-Sendung "Das Ding des Jahres" spannend. In der Primetime darf Lang gemeinsam mit seiner Assistentin sein selbst entwickeltes "HelioTent" dem Studiopublikum vorstellen. Sein Zelt mit einer speziellen Folie, unter der gesundes Sonnenbaden möglich ist, tritt dabei gegen den "MediBech", ein Becher, der das Einnehmen von Tabletten erleichtert, an.

Anfangs läuft es für Klaus Lang und Cornelia Maier gut. Sie bauen mit ein paar geübten Handgriffen das "HelioTent" im Studio auf. Lang erklärt nebenbei, dass das Zelt die schädlichen Sonnenstrahlen abhält und die gute Strahlung für eine gesunde Hautbräunung und Vitamin-D-Bildung durchlässt. Mit Joko Winterscheidt, einem der vier Mitglieder der Jury, zu der auch noch Model und Moderatorin Lena Gercke, Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer und Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog gehören, bricht das Eis schnell. Der Moderator spricht Lang gleich mit Du an.

Model erscheint

Als das Zelt aufgebaut ist, bekommt Lang Verstärkung auf der Bühne: Ein Model im Bikini legt sich in das "HelioTent", um das Bräunen zu demonstrieren.

Dann ist der Auftritt des Teams, das mit einem "MediBech", einem Becher, der das Einnehmen von Tabletten und Pillen erleichtert, an der Reihe. Claus und Manuela Heller aus Sankt Wolfgang in Oberbayern treffen mit ihrer Erfindung vor allem bei Lena Gercke ins Schwarze. Die Moderatorin, die 2006 die erste Staffel von Germany’s Next Topmodel gewann, erzählt, dass sie bei der Einnahme einer Tablette schon einmal fast gestorben sei. Die Erstickungsgefahr haben sich damals ungefähr 35 bis 45 Minuten hingezogen, sagt die 31-Jährige. Seit dem Vorfall, der sich vor etwa einem Jahr zugetragen habe, habe sie Panik davor, Tabletten zu schlucken. Die Moderatoren probieren den Becher mit einigen Test-Tabletten aus. Die Erfindung kommt an und sorgt für Heiterkeit.

Die Begeisterung der Jury hat sich wohl auch auf die Zuschauer im Studio übertragen. Bei der anschließenden Abstimmung wählen 73 Prozent des Publikums den "MediBech" in die nächste Runde. Klaus Lang ist damit nicht im Finale und hat die Chance, 100.000 Euro zu gewinnen, verpasst.

Trotzdem sieht der Empfinger Erfinder das Positive in seinem Auftritt. "Die Aufmerksamkeit haben wir bekommen", sagt Lang am Tag nach der Sendung im Gespräch mit unserer Zeitung. Das auf Unterhaltung ausgelegte Format sei nicht ganz optimal für seine wissenschaftliche Erfindung gewesen. Er habe trotzdem viele begeisterte Rückmeldungen bekommen.

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