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Empfingen Kaplan Stricker verlässt Empfingen

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Beim Stehempfang ist Zeit für Gespräche. Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der festlichen Messfeier am Samstagabend, zu der die Seelsorgeeinheit Empfingen-Dießener Tal eingeladen hatte, um das Jubiläum 25 Jahre Partnerschaft mit Peru zu feiern, wurde auch Kaplan Thomas Stricker feierlich verabschiedet.

Empfingen. Nach drei Jahren seelsorgerlichen Wirkens in der Seelsorgeeinheit geht es zu einem weiteren zweijährigen Abschnitt seiner Priesterausbildung nach Pforzheim in die dortige Seelsorgeeinheit Pforzheim-Mitte.

Rückblick: Im September 2016 hieß es: "Die Seelsorgeeinheit Empfingen-Dießener Tal hat wieder einen Kaplan – Thomas Stricker." Dekan Alexander Halter führte ihn im Rahmen eines Gottesdienstes in der St.-Georgs-Kirche Empfingen ein. Für Stricker ist es der Beginn seiner Ausbildung als Priester. Die Ausbildungszeit als Kaplan dauert fünf Jahre, wobei er nach zwei oder drei Jahren in eine andere Kirchengemeinde wechseln muss.

Er wurde am Sonntag, 14. Juni, in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Elzach von Erzbischof Stephan Burger zum Diakon geweiht, am 8. Mai im Freiburger Münster zum Priester. Zeit für die Menschen zu haben und mit ihnen im Gespräch zu bleiben – das sind für Thomas Stricker aus Fischbach wichtige Aufgaben eines Priesters.

Seine Berufung spürte Thomas Stricker schon früh. Dass er einmal Priester werden würde, war ihm nicht in die Wiege gelegt. Vater und Elektromeister Hans Stricker baute darauf, dass sein einziger Sohn einmal seinen Elektro-Handwerksbetrieb übernehmen würde. Zunächst fiel es Vater Hans gar nicht so leicht, zu akzeptieren, dass sein Sohn statt Elektriker lieber Priester werden wollte. Doch Mutter Carla und Oma Rita Stern hatten schon als ihr Sohn und Enkel Thomas Ministrant war seinen späteren Berufsweg erahnt.

In Fischbach geboren und aufgewachsen, besuchte Stricker nach dem Kindergarten in Fischbach die Grundschule, danach die Hauptschule in Niedereschach und dann die Wirtschaftsschule in Schwenningen.

Sein Abitur 2006 absolvierte er im Spätberufenenseminar St. Pirmin in Sasbach. Nach dem Zivildienst in der Behinderteneinrichtung Kloster Heiligenbronn trat er ins Priesterseminar in Freiburg ein und nahm sein Theologiestudium auf.

Im Zuge seiner priesterlichen Ausbildung war er auch ein Jahr lang in Rom. "Ein soziales Jahr in der Arche in Basel brachte mich nochmals den alten und kranken Menschen nahe, die besondere Fürsorge benötigen", sagt Stricker, der vor allem im Gebet und im Gespräch mit Gott Kraft findet.

Ein Gemeindepraktikum in der Seelsorgeeinheit Mannheim-Südwest sowie sein Diakonatsjahr in der Seelsorgeeinheit Konstanz-Petershausen vermittelten dem damals 31-Jährigen erste Einblicke in die Seelsorge vor Ort. Er hofft und wünscht, das Wesentliche im Blick behalten zu können.

In Empfingen war Stricker zuständig für die Ministranten, für die Vorbereitung der Erstkommunikanten und für die Firmvorbereitung. Daneben gab es viele andere seelsorgerliche Aufgaben.

Am Ende des Festgottesdienstes ergriff Ulrike Brendle, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates der Seelsorgeeinheit Empfingen-Dießener Tal das Wort. Sie dankte Stricker für sein seelsorgerliches Wirken. Drei Jahre seien eine lange Zeit. "Du bist sehr ruhig und herzlich, hast immer ein offenes Ohr für Menschen, die Probleme haben", sagte sie. Brendle überreichte ein Paket mit leiblichen Genüssen, dazu ein Buch, indem es um neue Wege in der Erstkommunionsvorbereitung geht. Thomas Stricker bedankte sich für das Geschenk. Ein besonderer Dank ging an das Seelsorgeteam. Er habe sich immer wohlgefühlt. Er werde es vermissen, erklärte er.

Ein Stehempfang mit vielen Begegnungen und guten Worten schloss sich noch an.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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