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Empfingen Gehölzpflege ist Aufgabe der Sportangler

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Gerade im Herbst gibt es jede Menge Arbeit für die Mitglieder rund um den Tälesee.Fotos: Schwind Foto: Schwarzwälder Bote

Die Empfinger Angler widmeten sich in zwei Arbeitsdiensten der Pflege und dem "Einwintern" des Tälesee. Nach dem Sommertrubel stellt sich eine Vorfreude auf ruhige Momente beim Raubfischangeln ein.

Empfingen. Motorsägengeräusche durchbrechen die Stille am Empfinger Tälesee an diesem kalten, nassen und nebeligen Samstagmorgen. Nachdem bereits in der Vorwoche ein Arbeitsdienst der Empfinger "Ankerfischer" am Tälesee stattgefunden hatte gab es letzten Samstagmorgen wie üblich eine zweite Ausgabe jetzt im Herbst. Für die aktiven Angler ist das die Chance ihre Arbeitskraft dem Verein zur Verfügung zu stellen um so ihre acht Pflichtarbeitsstunden zu leisten.

Mit aktuell 14 Anglern und 16 Anglern in der Vorwoche war die Vereinsleitung mit der Beteiligung durchaus zufrieden. Während in der Vorwoche in der Hauptsache das wuchernde Schilf zurückgeschnitten wurde, war dieses mal die Gehölzpflege an der Reihe. Mit Motorsägen, Astschneider und Scheren machten sich die Teilnehmer daran, die Gehölze zurück zuschneiden oder ganz zu entfernen. Während die Einen mit der Motorsäge am Werk waren zogen die Andere die abgesägten Äste über die mit Reif und Blättern übersäten Wiesen. Schnell türmten sich dann meterhohe Berge der verschiedensten Baum- und Sträucherarten. Das Vereinsgewässer bedarf der Hege und Pflege, um einen Zugang zum See für Besatzmaßnahmen und zur Gewässerpflege zu haben.

Mit den beiden Herbstarbeitsdiensten befinden sich die Ankerfischer auf der Zielgeraden zum Abschluss eines denkwürdigen Anglerjahres 2020. Noch nie hatte es in der bereits 39-jährigen Vereinsgeschichte einen "Shutdown" wie in in diesem Jahr durch die Empfinger Gemeindeverwaltung aufgrund der Corona-Pandemie gegeben.

Mit dem Herbst wird es zunehmend ruhiger am sonst so viel frequentierten Naherholungsgebiet. Für einige Angler beginnt jetzt aber die schönste Zeit der Angelsaison. Keine Feste, Partys und keine Badegäste, jetzt haben die Angler den See weitestgehend für sich allein. Die Mitglieder des Empfinger Fischereivereins haben das Privileg, unter Einhaltung der Schonzeiten der einzelnen Fischarten, das ganze Jahr über angeln zu dürfen. Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt, kommt für die Raubfischangler die "goldene Jahreszeit" und stellt sie vor neue, aufregende Herausforderungen. Wenn sich jetzt unter Wasser alles im Umbruch befindet, ist das Hechtangeln zwar nicht ganz einfach aber sehr beliebt.

"Das Wasser des Tälesee ist sehr gut und hat einen guten Fischbesatz", erklärt der Schriftführer Jürgen Wezel. In diesem Jahr wurden sehr viele Karpfen gefangen wie von Wezel zu erfahren war.

Trotz Corona-Pandemie mussten die beiden Arbeitsdienste, in Fachkreisen auch "Wintern" benannt, abgehalten werden. Es wurde natürlich so gut es ging auf den gegenseitigen Abstand geachtet. Der Empfinger Fischereiverein ist eigenverantwortlich für die Sauberkeit das gesamten Tälesee-Erholungsgebiet. Dafür kommt ihnen die Gemeinde Empfingen bei der Pacht entgegen. Gerade bei Veranstaltungen in und um die Täleseehalle, vor allen Dingen aber bei Freiluftveranstaltungen ist die Aufsichtspflicht und die Arbeitskraft der Angler zum wieder aufräumen gefragt. "Bei zu großen Sauereien informieren wir aber den Bürgermeister", so Wezel. Beim sogenannten Seedienst machen sich immer zwei Angler auf den Weg rund um den See um sauber zu machen. Die Stunden zählen laut Wezel ebenfalls zu den Pflichtarbeitsstunden.

Weitere Informationen: Kommenden Samstag 24. Oktober findet die Jahreshauptversammlung des Fischereiverein Empfingen, um die Hygiene- und Abstandsvorgaben einzuhalten im Foyer der Tälseehalle ab 20 Uhr statt.

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