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Empfingen Fair gehandelter Kaffee und Lebensmittelverschwendung im Fokus

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Im Kaffee-Mobil von Brot für die Welt gab es leckere Kaffeespezialitäten, davor wurde ausgiebig über fair gehandelten Kaffee gesprochen. Fotos: Gruber Foto: Schwarzwälder Bote

Empfingen. Kaffeebohnen zählen und sortieren, das haben am Sonntag viele Besucher beim Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde getan. Denn genau 41 Stück braucht man für eine gute Tasse Kaffee.

Die abgezählten Bohnen durften Kinder und Erwachsene selbst in kleinen Töpfen auf einem Herd rösten. Wichtig war das ständige Umrühren, damit die Bohnen von allen Seiten die Hitze abbekamen. Anschließend wurden sie gemahlen – und es lag der Duft von frisch geröstetem Kaffee über dem Weiherplatz. So genossen anschließend viele den so mühsam vorbereiteten, frisch aufgebrühten Kaffee aus eigener Produktion.

Mehr davon, auch ganz ohne Mühe, gab es im Kaffee-Mobil von Brot für die Welt. Der große, orangefarbene Wohnwagen parkte schon einige Tage vorher vor dem evangelischen Gemeindehaus. Zum Gemeindefest aufgebaut entpuppte sich das Gefährt als optisch ansprechender, auffälliger und vollausgestatteter Food-Truck mit verschiedenen Kaffee-Maschinen, Stehtischen und jeder Menge Infomaterial über fair gehandelten Kaffee. Diesen gab es in vielerlei Form, als Espresso genauso wie mit Milchschaum.

Dabei kam man ins Gespräch, wie notwendig es sei, Kaffee zu kaufen, der fair gehandelt wurde. Die Mitarbeiter vom Diakonischen Werk in Württemberg erklärten und informierten den ganzen Tag über und machten eine Kaffeespezialität nach der anderen. 

Bereits um sieben Uhr morgens traf sich der Männerkochkurs im Gemeindehaus. Ihre Aufgabe: Bis zur Mittagszeit musste für die gut 90 Besucher Putengeschnetzeltes, Pilzragout, die Beilagen und der Salat bereitstehen. Rainer Reichensperger und seine Truppe meisterten den Ansturm und hatten dabei immer auch noch einen freundlich Spruch für die Gäste parat. Das Kuchenbuffet war eine perfekte Ergänzung zum Kaffee-Angebot vor dem Gemeindehaus, weshalb es viele Besucher auch bei herrlichem Wetter ins Freie zog. Dort waren die Kinder und Erwachsene auch von den Riesenseifenblasen begeistert, die Ute Geiger organisiert hatte.

Am Vormittag im Erntedank-Gottesdienst ging es in der von Mesnerin Emma Galwas-Waal liebevoll mit Lebensmitteln, Obst und Gemüse geschmückten Kapelle um den angemessenen Umgang mit all diesen Geschenken der Natur. Dafür wurde in Gebeten dem Schöpfer gedankt. In der Predigt, die die 14-jährige Anne Heger gemeinsam mit Pfarrer Christoph Gruber hielt, wurde plastisch sichtbar, was es bedeutet, dass 80 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf im Jahr im Müll landen. Die verschwendeten Lebensmittel verschwanden als entsprechende Pakte in einer großen Mülltonne.

In Anlehnung an den Predigttext aus dem Propheten Jeremia überlegten Pfarrer und Nachwuchspredigerin, was jeder selbst tun könne, um Gott nicht traurig zu machen. Die Konfirmanden berichteten zudem von ihrer Tafelaktion im Gottesdienst. Später arbeiteten sie zusammen mit vielen anderen Mitarbeitern der evangelischen Kirchengemeinde beim anschließenden Gemeindefest daran, dass dieser Erntedanktag zu einem gelungenen Fest für alle Altersgruppen wurde.

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