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Empfingen Fahrt im "E 6" ein "Wahnsinnsgefühl"

Von

Von Daniel Begemann

Empfingen. Das ist Elektromobilität, die begeistert: In 1,779 Sekunden von 0 auf 100 – ein Weltrekord, den Studenten der Universität Stuttgart im Sommer mit ihrem selbst gebauten Elektroauto aufgestellt haben. Entscheidend weiterentwickelt haben sie den Rennwagen auf dem Empfinger Innovationscampus. Dort gab es gestern eine Kostprobe dessen zu sehen, was in dem Wagen steckt.

Philipp Bock hatte gestern die Ehre, den eingeladenen Zuschauern auf dem Innovationscampus Empfingen als Fahrer das Rekord-Fahrzeug, "E 6" genannt, vorzuführen. Der Asphalt ist nass, und Philipp Bock sitzt in dem Wagen, der in der Form einem Formel 1-Wagen ähnelt, nur wenige Zentimeter über dem Boden. Er drückt einmal auf das Gaspedal, dann schießt der Wagen wie ein Pfeil an den Zuschauern vorbei. Ein paar Kurven, dann beschleunigt er wieder und fährt zurück. Ein Zuschauer sagt: "Er sieht ja kaum noch etwas, der Helm ist voller Dreck." Doch davon lässt sich der Student bei seiner Fahrt nicht abhalten. Als er aussteigt, wischt er sich erst einmal den Schmutz vom Helm und aus dem Gesicht. Trotzdem ist er begeistert: "Es ist ein Wahnsinnsgefühl, diese Beschleunigung!"

Doch wie kommen Studenten aus Stuttgart dazu, in Empfingen ein Weltrekordfahrzeug zu bauen und zu testen? Simone Färber hat die mechanische Leitung in dem Greenteam der Uni Stuttgart, das jedes Jahr ein Elektrofahrzeug konstruiert, baut und damit bei Wettbewerben auf der ganzen Welt teilnimmt. Sie erzählt von ihrer Arbeit: "Wir sind zur Zeit 40 bis 50 Studenten im Team. Die Planung und Konstruktion von Elektroautos ist für uns eine gute Möglichkeit, das theoretische Wissen aus den Vorlesungen praktisch umzusetzen."

Zur praktischen Verbesserung des Rennwagens brauchten die Studenten jedoch zunächst einmal ein Testgelände. Doch das sei im Großraum Stuttgart schwer zu finden gewesen. Dann kam durch ein Teammitglied der Kontakt zu Hubert Grosser, dem Geschäftsführer des Empfinger Innovationscampus, zustande. Grosser sagt: "Auf unserem Gelände haben wir den Studenten einen Bunker als Werkstatt und Starkstrom zur Verfügung gestellt. Außerdem helfen wir bei der Sponsorensuche." Da der Platz auf dem Campus aber doch etwas eng ist, um das Fahrzeug richtig auszutesten, hatte die Spedition Schuon den Studenten ihr Gelände im Empfinger Industriegebiet für ihre Testzwecke zur Verfügung gestellt.

Das Thema Elektromobilität soll nach Aussagen von Grosser in Zukunft eine noch größere Bedeutung erhalten. Angedacht sei in diesem Bereich unter anderem eine Kooperation mit der Dualen Hochschule in Stuttgart und Horb. Besonders die Themen Sicherheit bei Elektroautos und das Recycling der Batterien würde Grosser gerne weiter erforschen.

Weitere Informationen: www.greenteam-stuttgart.de

 
 

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