Möglicher Standort auf dem ehemaligen Verkehrsübungsplatz wird überprüft / Wohl in drei Wochen Thema im Gemeinderat
Von Joachim Frommherz
Empfingen. Fast 100 Unterschriften für eine Skateanlage in Empfingen haben die beiden Schüler Lasse Schmieder und Luca Blocher gesammelt (wir berichteten). In drei Wochen könnte nun im Gemeinderat eine Entscheidung fallen.
Wie Bürgermeister Albert Schindler gestern auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte, sei das Ingenieurbüro Gfrörer damit beschäftigt zu überprüfen, wieviel Platz man für eine Skateranlage benötige.
Vorhandene Geräte sind teils stark beschädigt
Als favorisierter Standort in Frage kommt der Parkplatz bei der Tennisanlage, der ehemals als Verkehrserziehungsplatz diente, diese Funktion aber nicht mehr hat, nachdem in Bittelbronn ein neuer Verkehrserziehungsplatz entstanden ist.
Die Anlage würde dort – um die Lautstärke für die Anwohner möglichst gering zu halten – ihren Platz am unteren Ende des Areals in Richtung der Tennisanlage finden, sodass die Fläche auch weiterhin als Parkfläche genutzt werden kann.
Schindler geht davon aus, dass der Punkt "Skateranlage" in drei Wochen bei der nächsten Gemeinderatssitzung auf der Tagesordnung steht. Dann liegt es an den Ratsmitglieder, wie es weitergeht und wie und ob die Skateranlage verwirklicht wird. Unter anderem gilt es die Standortfrage zu klären.
Beim Parkplatz stimme auf jeden Fall schon einmal der Untergrund, stellt Schindler fest. Dieser sei befestigt und man könne auf ihm rollen. An einem anderen Standort müsse man zunächst einmal einen Magadambelag aufbringen. Zentraler, in der Nähe des Naherholungsgebietes, gehe es nicht.
Auch die Frage, mit welchen Geräten der Skateplatz dann bestückt beziehungsweise wieviel Geld die Gemeinde in die Hand nehmen wird, steht noch offen. Das bereits existierende, dreiteilige Skateranlagen-Provisorium, das zeitweise seinen Platz im Gewerbegebiet "Alte Kaserne" gefunden hat, reicht nach Ansicht von BürgermeisterAlbert Schindler nicht. Zumal es zum Teil große Beschädigungen gibt. Um weitere zu verhindern, hat der Bauhof den Auftrag, das Provisiorium einzulagern.