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Empfingen Einbau der neuen Orgel ist im Oktober 2020 geplant

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Einstimmig auf drei Jahre wiedergewählt wurden Thomas Wiechert als erster Vorsitzender des Orgelbaufördervereins, Jutta Döring und Stefan Walz als Beisitzer sowie Horst Fischer und Martin Brandl als Kassenprüfer. Auf dem Foto ist die gesamte Vorstandschaft zu sehen. Foto: Hellstern Foto: Schwarzwälder Bote

Empfingen-Wiesenstetten. In Aufbruchstimmung, froh und traurig zugleich und zurecht stolz zog der Orgelbauförderverein St. Stephanus Wiesenstetten neuneinhalb Jahre nach seiner Gründung im September 2009 eine mehr als zufriedenstellende Bilanz.

32 von 57 Mitgliedern einschließlich der insgesamt neun Mitglieder der Vorstandschaft waren der Einladung zur zehnten Hauptversammlung der Vorstandschaft um Thomas Wiechert ins katholische Gemeindehaus in Wiesenstetten gefolgt. Der erste Vorsitzende freute sich über diese Resonanz in der Bevölkerung und verwies auf ein ereignisreiches Jahr 2018 und die damit große Herausforderung durch viele Arbeitsstunden für die Vereinsführung und deren Helfer. Im Fokus der zahlreichen Aktivitäten standen die bewährten, vom Aufwand überschaubaren und finanziell interessanten Veranstaltungen wie das Zwiebelbeedafest, der Adventsbasar und die Bewirtung der jährlichen Maschinenringversammlung. Der Vorsitzende sparte nicht mit Worten des Dankes an Spender und Sponsoren, sein achtköpfiges Vorstandsteam und die Mitglieder, die stets als freiwillige Helfer dabei sind. Zentraler Punkt der Hauptversammlung war die Beschaffung der neuen Orgel, die durch den im Juli 2018 von der Kirchengemeinde mit dem Orgelbauer geschlossenen Orgelbauvertrag nun "auf der Zielgeraden" ist.

Ausbau im November

Zwischenzeitlich liegen die erforderlichen Genehmigungen des Bischöflichen Ordinariats Rottenburg vor. Im September feiert der Orgelbauförderverein St. Stephanus das zehnjährige Bestehen mit dem ebenfalls 10. Zwieblbeedafest. Im November wird die Orgel nach einem Verabschiedungsfest ausgebaut. Nach einem ganzen Jahr ohne Orgel ist der Einbau der neuen Orgel im Oktober 2020 geplant. Die feierliche Einweihung soll am ersten Adventswochenende stattfinden. Ziel des anfangs ob seiner Idee belächelten Orgelbaufördervereins ist die Generierung von Einnahmen in Höhe von 180 000 Euro inklusive Rücklagen für die Erhaltung des Instruments zur Finanzierung des Projekts. Die von der Diözese Rottenburg-Stuttgart geforderten Eigenmittel in Höhe von 80 Prozent der Bestellsumme sind bereits zusammen, eine zwingende Voraussetzung für den Orgelbauvertrag. Eine bezahlbare Orgel sollte es sein nach den Vorstellungen des Fördervereins, ohne die Kirchengemeinde mit ihren vielfältigen anstehenden anderen Verpflichtungen wie Gebäudeunterhalt mit Schulden zu belasten. Doch die Feste und Veranstaltungen aller Art dienen längst nicht ausschließlich der Einnahmenbeschaffung. Sie sind aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken. Für das äußerst und allseits beliebte Zwiebelbeedafest muss nach Auflösung des Orgelbaufördervereins dringend ein Nachfolgeveranstalter gefunden werden – da sind sich alle einig.

In recht unterhaltsamer Art in Wort und Bild ließ Schriftführer Heiner Axt das Jahr 2018 Revue passieren. Wieder ein Highlight beim zweitägigen Zwiebelbeedafest im DGH war das Theaterstück "D’r Gsondheitsapostel". Rekordverdächtige 200 Zwiebelbeeda wurden in der Gemeindebackküche gebacken und zugunsten der Orgel verkauft. Ebenso erfolgreich war das erste Adventswochenende im Gemeindehaus in Verbindung mit dem 34. Adventsbasar der Wiesenstetter und Dommelsberger Bastelfrauen.

Zuschüsse in Aussicht

Sch wäbisches Kabarett mit Peter Fidel und Lena (seiner Nichte) begeisterte in der Reihe "Kultur im Pfarrhaus" das Publikum.

Gern gehört wurde, dass Bürgermeister Ferdinand Truffner Zuschüsse seitens der Gemeinde und der Julius-Bauser-Stiftung für die Orgel in Aussicht stellt.

Ebenso Formsache war die einstimmige Wiederwahl auf drei Jahre von Thomas Wiechert als erster Vorsitzender, Jutta Döring und Stefan Walz als Beisitzer sowie Horst Fischer und Martin Brandl als Kassenprüfer. Damit ist eine vollständige neunköpfige Vorstandschaft bis zur Auflösung des Vereins gewährleistet. "Wir sind gleichzeitig froh und traurig", sagte Thomas Wiechert.

Nahezu unverändert hat der Orgelbauförderverein über die gesamten zehn Jahre seines Bestehens die gleiche Führungsmannschaft an Bord.

Die Vereinsverantwortlichen planen Besuche beim Orgelbauer im Oberschwäbischen. Die zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats St. Stephanus, Judith Schäfer, dankte dem Orgelbauförderverein für das Schaffen, die tollen Feste und das viele Geld und brachte die Sache damit exakt auf den Punkt.

Das alljährliche Finale von Schriftführer Heiner Axt lautet: "Zwei Ortschaften – Wiesenstetten und Dommelsberg, eine Kirchengemeinde, haben ein Ziel: die neue Orgel." Ergänzt hat er nun: "Nur nicht nachlassen, wir biegen auf die Zielgerade ein!"

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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