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Empfingen "Das bleibt lange in Erinnerung"

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Barfuß über das Stoppelfeld ist Rosina Schneider aus Wiesenstetten im Wettlauf der Jugend beim Markgröninger Schäferlauf als Siegerin ins Ziel gelaufen. Schon vor dem Lauf galt sie als Favoritin, denn die 15-Jährige ist auch als Leichtathletin erfolgreich.

E mpfingen-Wiesenstetten. Doch wie kommt eine Wiesenstetterin dazu, beim Markgröninger Schäferlauf anzutreten? Die Teilnahme an dem Spektakel, das jedes Jahr von Tausenden Besuchern verfolgt wird, ist eigentlich einheimischen Markgröningern vorbehalten. Doch Rosina ist nicht die Erste aus ihrer Familie, die an dem vom Hauptlauf der Schäfer getrennten Lauf für Schüler in Markgröningen teilnimmt. Ihre Mutter Doris stammt nämlich aus Markgröningen und hat früher selbst schon an dem Schülerlauf, den es für Mädchen und Jungen getrennt gibt, teilgenommen. Sie wurde damals Zweite. Ihre Tochter hat nun den ersten Platz geschafft, nachdem sie im vergangenen Jahr Zweite war.

Rosina Schneider erzählt im Gespräch mit unserer Zeitung, wie sie sich auf den Lauf auf ungewohntem Untergrund – 200 Schritte über ein Stoppelfeld –­ vorbereitet hat. Sie sagt: "Wir haben ein Stoppelfeld hinter dem Haus. Am Tag vor dem Lauf bin ich ein paar Mal darüber gerannt." Mehr Vorbereitung war für sie nicht notwendig. Denn die 15-Järhige, die die zehnte Klasse des Gymnasiums in Sulz besucht, ist als Leichtathletin beim TV Sulz aktiv. Zweimal pro Woche hat sie dort Training. Erst vor Kurzen wurde sie in den Württembergischen Landeskader für den Viermal-100-Meter-Staffellauf berufen. Ihre Paradedisziplin ist aber der 100-Meter-Sprint. Diese Distanz ist sie schon in 12,53 Sekunden gelaufen.

Beim Treffen mit unserer Zeitung zeigt sie ein Video von ihrem Lauf, in dem sie zusammen mit 14 anderen Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren im Trachtenkleid gestartet ist. Zu sehen ist, dass sich Rosina Schneider schon nach wenigen Metern vom Hauptfeld der Läuferinnen absetzt und dann als klare Siegerin ins Ziel läuft.

Ein einzigartiges Erlebnis für die Sportlerin. Sie sagt: "Das Gefühl, Erste zu sein, ist schön. Das bleibt lange in Erinnerung."

Im kommenden Jahr werde sie ihren Titel aber nicht mehr verteidigen, da sie dann 16 Jahre alt ist. Dann überlässt sie das Feld den zahlreichen jüngeren Mädchen, die darauf warten, auch einmal Schäferkönigin zu werden.

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