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Empfingen Campus bietet verrückten Ideen Raum

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Stellten ihre Projekte auf dem Innovationscampus vor (von links): Udo Huniar von SmartBatt, Tilo Schmid-Sehl von Grenol, Henrik Buschmann von Schmid, Hubert Grosser, Schreiner Klaus Brendle und Armin Gallatz. Foto: Begemann Foto: Schwarzwälder-Bote

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Der Innovationscampus Empfingen soll ein Ort sein, an dem kreative Köpfe auch einmal etwas Verrücktes ausprobieren können. Bei der feierlichen Einweihung des Campus am kommenden Samstag, 17. September, bekommen die Besucher einen Eindruck davon, was auf dem Campus passiert.

Empfingen. Wenige Tage vor der feierlichen Einweihung des Empfinger Innovationscampus haben sich fünf Geschäftsführer von Unternehmen, die auf dem Campus forschen wollen, mit Hubert Grosser, Geschäftsführer des Campus, im Hotel Empfinger Hof getroffen, um Details über ihre Projekte bekannt zu geben. Das sind die Unternehmen und ihre Projekte:

Grenol

Die Grenol-Gruppe konzentriert sich auf die Entwicklung, Herstellung und Installation von Biomasse-Reaktoren zur Produktion von Biokohle. Mittels eines Verfahrens namens HTC (Hydrothermale Karbonisierung) entsteht in einer Anlage aus Biomasse Kohle. Ein Prozess, der in der Natur Jahrmillionen dauert, benötigt in der HTC-Anlage gerade einmal wenige Stunden. Den Innovationscampus möchte Grenol mit einer Referenzanlage als Forschungsstandpunkt nutzen. Die Referenzanlage ist so klein, dass sie auf einen 40-Fuß-Container passt und leicht transportierbar ist. Biomasse wird deshalb nicht auf dem Campus transportiert. Die Anlage kann beispielsweise zu einer Kläranlage oder einem Landwirt transportiert werden und mit Biomasse befüllt werden.

Schmid

Die Schmid Group mit Hauptsitz in Freudenstadt entwickelt, produziert und vertreibt stationäre Energiespeicher, die zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien haben. Auch hierüber können sich die Besucher auf dem Campus informieren.

SmartBatt

Das erst 2014 gegründete Unternehmen entwickelt intelligente Energiespeicher als Antwort auf die schwankende Stromerzeugung aus Sonne und Wind. Die Idee hinter dem Anliegen von SmartBatt ist einfach: Verschiedene Verbraucher haben unterschiedliche Anforderungen an den Stromverbrauch. SmartBatt möchte daher eine Vielzahl von Stromspeichern in Deutschland virtuell verknüpfen, um jeden Verbraucher ideal bedienen zu können. Dazu soll auf dem Innovationscampus ein Megaspeicher aufgebaut werden, der als Keimzelle des Netzes funktioniert. Verbunden werden sollen die Speicher ganz einfach über das Stromnetz. Doch nicht nur, weil auf dem Innovationscampus geforscht werden kann. Empfingen sei zudem die geografische Mitte von Baden-Württemberg.

Schreinerei Brendle

Der Empfinger Schreiner baut auf dem Innovationscampus ein Domhaus auf. Dabei handelt es sich um einen Rundbau, ein sogenanntes Woodenigloo. Das Woodenigloo besteht aus 128 Bauteilen und kann innerhalb eines Tages aufgebaut werden. Das Gebäude soll energieeffizient sein und durch seine runde Bauform rund ein Drittel weniger Energie verbrauchen. Hubert Grosser sieht für die Domhäuser großes Marktpotenzial in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator. Rund 700 000 Nomaden leben dort in ihren traditionellen Zelten, den Jurten. Für sie wäre ein Domhaus sozusagen ein Luxus-Zelt.

E²U

Armin Gallatz spricht für E²U als Betreiber des Innnovationscampus: "Wir wollen zwischen den Gebäuden eine Waldatmosphäre mit heimischen Pflanzen schaffen." Auf dem Campus soll eine angenehme Atmosphäre entstehen, damit sich die Kreativität der Forschenden frei entfalten kann. Ohne wirtschaftlichen Druck dürfen dort auch einmal verrückte Ideen verfolgt werden. Gallatz sagt: "Nur wer den Mut hat, etwas verrücktes auszuprobieren, schafft Neues. Der Campus soll ein kreativer Reaktor werden, der immer wieder neue Konzepte hervorbringt." Auch Gallatz’ Unternehmen mwi ist auf dem Campus präsent. Doch da deren aktuelles Projekt schon weit fortgeschritten sei, hielt sich Gallatz mit weiteren Ausführungen darüber bedeckt.

Am Innovationscampus wird es am Samstag keine Parkplätze geben. Auch die Waldwege werden abgesperrt sein. Dafür richtet der Innovationscampus zwei kostenlose Shuttle-Busse ein. Sie verkehren ab etwa 11.15 Uhr zwischen dem Vereinsheim und dem Campus und der Tälesee und dem Campus pendeln.

 
 

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