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Empfingen Beatparade soll jährlich besser werden

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Zur in ganz Süddeutschland beliebten Beatparade kommen jedes Jahr Tausende Raver nach Empfingen. Foto: Hopp

Empfingen - Über 20 Jahre hinweg hat sich der Charakter der Empfinger Beatparade nicht verändert. Trotzdem feilt das Organisationsteam aus dem Jugend- und Kulturverein (JKV) jedes Jahr an Verbesserungen. Ein Gespräch mit Organisator Markus Saier über 20 Jahre Beatparade.

20 Jahre Beatparade sind ein Grund zum Feiern. Was sind eure Wünsche für das Jubiläum?

Wir wünschen uns eine friedliche Beatparade mit viel Sonnenschein und glücklichen sowie zufriedenen Besuchern.

Erwartet die Gäste anlässlich des Jubiläums eine Neuerung oder Überraschung?

Wie jedes Jahr versuchen wir, die Beatparade von Jahr zu Jahr weiterzuentwickeln. Aufgrund unseres 20-Jährigen Bestehens ist ein größeres Feuerwerk und eine größere Lasershow eingeplant. Unser Line-Up haben wir ebenfalls im Vergleich zu den Vorjahren um einen DJ erhöht. Darüber hinaus steht das Eingangs- und Kassenmanagement im Fokus. Wie kommen die Besucher schnellstmöglich auf den Platz und wie haben sie so wenige Wartezeiten auf dem Festivalgelände wie möglich.

Die Beatparaden 1999 und 2019 im Vergleich: Was ist anders, was ist gleich geblieben?

Die erste Beatparade als auch die 20. wurde und wird von ehrenamtlichen Helfern organisiert und veranstaltet. Das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr und darauf sind wir auch sehr stolz. Ein besonderer Dank gilt hierbei unseren mehr als 250 Helfern, ohne die eine Beatparade nicht machbar wäre. Ebenfalls ist das Gesamtkonzept identisch. Schon immer gibt es ein Warm-Up, eine Parade und ein Open-Air-Festival. Über die vergangenen 20 Ausgaben der Beatparade haben wir uns professionalisiert. In der Zwischenzeit haben wir ein sehr ausgeprägtes Sicherheitskonzept, welches jedes Jahr erweitert wird.

Worauf basiert das Sicherheitskonzept?

Es sind die Vorkommnisse bei der Loveparade in Duisburg 2010 aber auch die weltweiten Terroranschläge in das Sicherheitskonzept eingeflossen. Durch unsere sehr starke Kooperation mit Polizei, DRK, THW, Feuerwehr und Sicherheitsdienst im Vorfeld als auch während der Veranstaltung können sich die Besucher auf der Beatparade sicher fühlen. Wir haben mittlerweile ein abgegrenztes Festivalgelände, was auch mit den gestiegenen Besucherzahlen und der Zahl der Trucks zusammenhängt sowie überregionale Sponsoren und Werbepartner. Wir sind in der Zwischenzeit in der Festivalszene bekannt. Seit einigen Jahre haben wir auch eine separate Bühne für die DJs auf dem Gelände, die vorher noch auf dem JKV-Truck aufgelegt haben. Insgesamt sind wir immer in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Dieses Jahr sind mehrere Hardstyle-DJs am Start. Ist Hardstyle ein Trend unter den Beatparade-Besuchern?

Hardstyle wird in den vergangenen Jahren sehr gehypt. Allerdings bieten wir dieses Jahr auch wieder einen bunten Mix an Musikrichtungen. ATB, seit Jahren in der Dance-Szene unterwegs, spielt eine andere Musikrichtung als beispielsweise Bass Jackers die im Genre Big-Room, Progressive House und auch Future-Bass unterwegs sind. Most Wanted, bekannt für seine Electro-Sounds, ist mit seinen Radio-Shows auf BigCityBeats und Dasding oder als DJ auf den großen Bühnen auf dem World Club Dome oder dem Tomorrowland Unite zu hören. Unsere Beatparade wird traditionell mit einem Hardstyler beendet – in diesem Jahr Ran-D und wir freuen uns, dass der Niederländische DJ zum Schluss der Menge nochmals richtig einheizt.

Wie seid ihr in diesem Jahr auf ATB gekommen?

ATB ist ein großer Name in der Techno-Szene. Über unser Netzwerk, welches wir uns aufgebaut haben, freuen wir uns, auch Größen wie ATB nach Empfingen zu locken.

Was ist euer Wunsch für das nächste Jahrzehnt der Beatparade?

Wir möchten uns auch in den kommenden Jahren den familiären Charakter der Beatparade beibehalten. Wir zeichnen uns dadurch aus, dass eine Festivalkarte keine 30 Euro und ein Bier keine 6 Euro kostet. Ebenfalls hoffen wir, dass trotz der steigenden Auflagen von Bund, Land und Kommune die Beatparade auch in zehn Jahren noch tausende Besucher nach Empfingen locken kann. Es müssen sich allerdings auch in Zukunft Jugendliche und junge Erwachsene finden, die die Beatparade organisieren sowie Helfer, die weiterhin so toll unterstützen. Die Fragen stellte Daniel Begemann.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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