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Empfingen Autofahrer ignorieren Straßensperrung

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1850 Tonnen Asphaltbeton werden auf der L 410 verteilt. Foto: Herfurth

Empfingen - Ein Teil der Haigerlocher Straße in Empfingen ist noch bis Mitte kommender Woche gesperrt. Doch die Sperrung interessiert anscheinend nicht alle Autofahrer, die laut Baustellenmitarbeitern die Absperrungen einfach zur Seite schieben und trotzdem durchfahren wollen.

Etwa 800 Meter der Haigerlocher Straße zwischen der Kreuzung Im Auchtert/Reichenhalden und dem Gänsäckerweg, werden seit vergangener Woche saniert. Grund für die Baustelle: "Die Fahrbahn war einfach kaputt. Der Asphalt hatte Risse und die Fahrbahn war nicht gleich", erklärt Ruland Hornung, Polier auf der Baustelle. Der Bauarbeiter setzt gerade Pflastersteine ein und erklärt, dass sie dem Zeitplan voraus sind. "Ursprünglich sollte die Straße am Samstag, 27. Juli, wieder befahrbar sein, aber wir werden schon früher fertig, wenn das Wetter weiter mitspielt", sagt Hornung. Demnach solle die Haigerlocher Straße (L 410) bereits am Mittwoch, 24. Juli, wieder befahrbar sein, bestätigt auch Bürgermeister Ferdinand Truffner.

Alles sei nach Plan gelaufen, es habe keine Schwierigkeiten bei der Baustelle gegeben. Doch eines sei wirklich ärgerlich – die Autofahrer. "Die Autofahrer haben die Absperrungen teilweise einfach zur Seite gestellt und sind über die Baustelle gefahren", sagt Hornung. Und nicht nur das: Die offizielle Umleitungsstrecke über die Robert-Bosch-Straße durchs Industriegebiet ist einigen Autofahrern offenbar zu lang. Denn viele Autos fahren über Schleichwege unerlaubt auf Feldwegen, um die Baustelle zügiger zu umfahren.

Zorniger Smiley

Das ärgert vor allem die Gemeinde Empfingen, die auf ihrer Facebook-Seite zu Beginn der Sperrung mit einem roten zornigen Smiley neben dem Foto eines "Durchfahrt verboten"-Schilds und der Frage, was man an diesem Schild auf den Feldwegen in Empfingen nicht verstehen könnte, reagiert. Darunter steht: "Die Feldwege sind keine Umleitungsstrecken für Autofahrer. Wenn euch ein Fahrzeug begegnet, Foto, Kennzeichen und Uhrzeit an uns, dann gibt es Strafzettel frei Haus."

Die Situation habe sich laut Ferdinand Truffner auch inzwischen nicht geändert: "Es gibt immer noch Verkehrssünder. Strafzettel wurden schon ausgestellt, auch über Mitteilungen von Passanten." Markus Mast von der Polizeidienststelle in Horb bestätigt: "Es gab mehrere schriftliche Verwarnungen wegen unerlaubtem Befahren eines Feldweges."

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