Symbolbild Foto: AP

Polizeibeamte haben die verbrannte Leiche einer seit rund zwei Wochen Vermissten gefunden.

Emmendingen - Polizeibeamte im südbadischen Emmendingen haben die verbrannte Leiche einer seit rund zwei Wochen verschwundenen Frau gefunden. Die Leichenteile wurden nach einer groß angelegten Suchaktion in einem Wald bei Emmendingen in einer öffentlichen Feuerstelle entdeckt, teilte die Polizei am Montag mit. Die genaue Todesursache stehe noch nicht fest.

Die Polizei geht jedoch davon aus, dass die 49-Jährige einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Dringend tatverdächtig sei ein 27 Jahre alter Mann. Er sitzt in Untersuchungshaft. Nach Polizeiangaben äußert er sich nicht zu den Vorwürfen.

Der Mann und die Frau kannten sich. Sie lebten beide in einem Obdachlosenwohnheim, das in der Nähe der Feuerstelle ist. Die Frau war am 13. November als vermisst gemeldet worden. Seither hatte die Polizei mit zahlreichen Beamten, Spürhunden und einem Hubschrauber nach ihr gesucht. Zudem hatte sie eine Ermittlungsgruppe eingesetzt. Diese forscht nun nach den Hintergründen der Tat.

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